Nach 123 Tagen habe ich meinen Hungerstreik sehr enttäuscht beendet. Es schien ein todsicheres Erfolgsrezept mich in einen lebensbedrohlichen Zustand zu hungern, es erwies sich leider als ein beidseitiges Dilemma, so schwer es gewesen wäre, mich zwangszuernähren (im Sinne der staatlichen Fürsorgepflicht), war es für mich durch Nahrungsverzicht ins Koma zu fallen. Nachdem ich schon lange nur noch Haut und Knochen war, hatte ich kaum noch eine Verschlechterung gespürt und immer langsamer Gewicht verloren, auch wenn ich mich in einem extremen Hungerzustand befand. Es hätte entweder eine sehr lange Zeitspanne in Anspruch genommen (in der kalten Jahreszeit hätte ich es nicht mehr öffentlich machen können, was weniger effektiv wär, und ohne Sonne hätte es noch viel mehr Willenskraft erfordert), weswegen ich im September ansatzweise einen trockenen Hungerstreik versuchte, oder extrem lebensfeindliche Bedingungen (wie damals die Psychiatrie).

Am 93. Tag wurde ich vorübergehend zwangseingewiesen, es war aber klar, dass mich kein Arzt wieder zwangsernähren wollte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch gute Blutwerte. In den letzten Wochen versuchte ich durch einen erhöhten Energieverbrauch reif für die ITS (Charité) zu werden, hätte möglicherweise aber Monate noch so weiterleben können und gab schließlich auf. Vielleicht hätte ich bis zu einem Körpergewicht von 40 kg überlebt.

Meine einzige Hoffnung ist jetzt, dass der Corona-Wahnsinn sich nicht aufrecht erhalten lässt, man wird nicht auf immer und ewig Masken tragen müssen, es wird auch keinen Impfzwang geben. Die gleichen Beteiligten, die an dem Schwerverbrechen gegen mich und seiner Vertuschung beteiligt sind, begehen jetzt ein Verbrechen eines gigantischen Ausmaßes gegen die Menschheit und werden irgendwann dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Die Tage der Schulmedizin und der Psychiatrie werden vorüber gehen. Es wird dann auch wieder ein funktionierendes Rechtssystem geben. So lange muss ich versuchen, in diesem schrecklichen Land zurecht zu kommen, und ohne Gerechtigkeit überleben.

 

 

Nachdem ich vier Tage (und zwei Nächte) vor der Charité protestiert hatte, und auch die essgestörten Patientinnen der Station 34 von meinen schweren Anschuldigungen erfuhren, sammelte Yvonne Catterfeld  am 19.06. Spenden für ein neues Zentrum für Essstörungen. ZUFALL?

 

https://www.rtl.de/cms/yvonne-catterfeld-zentrum-fuer-essstoerungen-in-berlin-132441.html

 

Das größte Problem ist aber wirklich nicht, dass es in Berlin nicht genügend Therapieplätze gibt!

Offensichtlich ist jedenfalls, dass die leitenden Ärzte ausgewechselt werden müssen. Deutschlandweit gibt es nur eine Einrichtung für Essgestörte, die schlechtere Bewertungen hat, in Zukunft wird sich die Charite (in den letzten Jahren wiederholt zur besten Klinik Deutschlands gewählt (mit welcher Begründung?)) mehr anstrengen müssen.

Dieses Plakat wurde erst nach 5 Tagen von der Polizei beschlagnahmt. Von den Ärzten kam natürlich keine Anzeige wegen Verleumdung, weil sie nicht wollten, dass die Justiz diese Anschuldigungen überprüft.

 

 

 

Als eine Form der Zensur gingen seit einiger Zeit bei jedem Versuch den kontroversen Artikel "Die wahren Hintergründe von Essstörungen"  zu bearbeiten Textteile verloren, weswegen er jetzt sehr lückenhaft ist. Deswegen habe ich den Artikel in einem neuen Blogeintrag veröffentlicht. (Wenn jemand Yvonne Catterfeld kennt, dann gebt ihr bitte diesen Artikel zu lesen.)



Force-feeding of rational prisoners has been a source of controversy for over a century. And recently, it has been a source of widespread condemnation by medical and human rights associations. Physicians for Human Rights and the American Medical Association both declared that, “forcible feeding is never ethically acceptable.The World Medical Association released guidelines “concerning torture and other cruel, inhuman, and degrading treatment,” which specifically address force-feeding — and these guidelines were endorsed by the Red Cross.


Holger Meins von der RAF verhungerte TROTZ ZWANGSERNÄHRUNG. Auch hier registrierte der Arzt, dass die künstliche Ernährung nicht funktionierte.

Als er [Holger Meins] am 9. November 1974, von seinem Anwalt in der Justizvollzugsanstalt Wittlich besucht wurde, wog er bei einer Größe von 1,83 Metern nur noch 39 kg.

Er war während seines 58 Tage andauernden Hungerstreiks künstlich ernährt worden, der Gefängnisarzt hatte in den letzten zwei Wochen jedoch täglich nur 400 bis 800, in den letzten vier Tagen nur 400 kcal verabreichen lassen.