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Doktorspiele: Geständnisse eines Hochstaplers - Gert Postel

Teure Verständnislosigkeit – Die Sprache der Verrücktheit und die Entgegnung der Psychiatrie - Kerstin Kempker

Giftige Psychiatrie - Peter R. Breggin

Reader zur Psychiatrie und Antipsychiatrie Band 2 - Rolf Schwendter

Die Irren-Offensive – Tina Stöckle

Normal – Gegen die Inflation psychiatrischer Diagnosen – Allen Frances

Krankheits-Urteile. Logik und Geschichte in der Psychiatrie - Gunter Herzog

Methodische Grundprobleme der Psychiatrie - Hans-Jürgen Möller

Die Fabrikation des Wahnsinns - Thomas Szasz 

Psychiatrie.: Die verschleierte Macht.- Thomas Szasz

Schizophrenie: Das heilige Symbol der Psychiatrie -  Thomas Szasz

Geisteskrankheit, ein moderner Mythos? Grundzüge einer Theorie des persönlichen Verhaltens - Thomas Szasz

Die Hohepriester der Vernichtung – Lilli Segal

Antipsychiatrie. Das neue Verständnis psychischer Krankheit - Juan Obiols

Psychiatrie- Report - Ernst Klee

Psychiatrie und Anti-Psychiatrie - David Cooper

Das Grauen ist vorprogrammiert: Psychiatrie zwischen Faschismus und Atomkrieg - Hans-Ludwig Siemen

Dissident oder geisteskrank? Mißbrauch der Psychiatrie in der Sowjetunion - Sidney Bloch

Alptraumfabrik.. Über das Leben junger Leute in psychiatrischen Anstalten

Antipsychiatrie. Zehn Jahre verrückte Anomalie - Paolo Crepet

Le jeu est fait. Plädoyer für eine offene Psychiatrie - Frank, Gisela

Sozialprodukt Geisteskrankheit. - Carl G. Liungman

Eine neue Medizin für die Massen, Sozialpsychiatrie in China - Bermann, Gregorio

Der sanfte Schrei. Das Leiden an der Psychiatrie Keppler, Hermann 

Der verwaltete Wahnsinn. Eine Sozialgeschichte des Irrenhauses. - Dirk Blasius

Freiheit heilt. Bericht über die demokratische Psychiatrie in Italien. - Sil Schmid

Das Etikett Geisteskrankheit. Soziale Interaktion und psychische Störung - Thomas J. Scheff

Psychiatrie des Elends oder Das Elend der Psychiatrie - Wolfgang Baßler

Wahnsinn. Meine Reise durch die Psychiatrie der Republik - Uwe Heitkamp

Psychiatrie ohne Irrenhaus. Das Beispiel Genua

Die Tatsachen des Lebens - Ronald D. Laing

House Of God - Samuel Shem

Alles nur psychisch?: Die körperlichen Ursachen falsch diagnostizierter Beschwerden – Susan Swedo

Zwischen gefährlichem Irresein und gefahrvollem Irrtum - Ulrich Kobbé

Ende der Veranstaltung. Anfänge der Chronisch-Kranken-Psychiatrie - Klaus Dörner

Zwang in der Psychiatrie - Christian Schaub-Römer

Droht uns die totale Psychiatrie? Das Geschäft mit dem Psychoboom - Rene Bloch

Zu viel Zorn, zu viele Tränen. Ein persönlicher Sieg über die Psychiatrie - Janet Gotkin

Absage an die Anstalt: Programm und Realität der demokratischen Psychatrie in Italien - Thomas Simons 

Die neuen Kleider der Psychiatrie - Klaus Hartung

Der Hunger nach Wahnsinn. Ein Bericht - Maria Erlenberger

Asyle - Erving Goffman

Gärtner der Seele - Psychiatrie heute - eine kritische Bilanz - Eduard Zarifian

Der Tod des Psychiaters - Dieter Spazier

Psychopharmaka, die verordnete Anpassung Jürgen-Peter Stössel

Psychopharmaka absetzen: Peter Lehmann

Systembedürfnis und Anpassung. Zur Kritik sozialistischer Verhaltenssteuerung H. C. F. Mansilla

Hilfe wider Willen. Zwangsmedikation in der Psychiatrie Asmus Finzen

Psychose und Stigma Asmus Finzen

Krankheit, Konflikt und soziale Kontrolle: Eine empirische Untersuchung subjektiver Sinnstrukturen - Klaus Horn

Massenmord ohne Schuldgefühl. Die Tötung psychisch Kranker und geistig Behinderter auf dem Dienstweg Asmus Finzen

Hospitalisierungsschäden in psychiatrischen Krankenhäusern. Ursachen, Behandlung, Prävention.Asmus Finzen

Der Patientensuizid: Untersuchungen, Analysen, Berichte zur Selbsttötung psychisch Kranker während der Behandlung - Asmus Finzen

Störenfried Subjektivität: Subjektivität und Objektivität als Begriffe psychiatrischen Denkens Martin HeinzePsychotherapie und Gesellschaft. 

Soziale Kontrolle: Zum Problem der Normkonformität in der Gesellschaft Helge Peters

Devianz und soziale Kontrolle. Eine Einführung in die Soziologie abweichenden Verhaltens - Helge Peters

Die Lebenswelt Wahnsinniger: Eine sozialphanomenologische Untersuchung psychischer Devianz Gert Hellerich

Selbsthilfe Psychiatrie-Erfahrener. Potenziale und Ressourcen Gert Hellerich

Hilfe und Herrschaft: Eine Analyse des Wandels der psychosozialen Versorgung Gert Hellerich

Homo therapeuticus: Der Mensch im Netz der Helfer  Gert Hellerich

The Suspended Revolution – David Healy

The CIA Doctors: Human Rights Violations By American Psychiatrists - Colin Ross

Bluebird: Deliberate Creation of Multiple Personality by Psychiatrists – Colin Ross

The Great Psychiatry Scam - Colin Ross

Madness Explained: Psychosis and Human Nature - Richard P Bentall

Talking Back to Prozac: What Doctors Aren't Telling You about Today's Most Controversial Drug - Breggin, Peter

Doctoring the Mind - Why psychiatric treatments fail - Richard P. Bentall

Anatomy of an Epidemic: Magic Bullets, Psychiatric Drugs, and the Astonishing Rise of Mental Illness in America - Robert Whitaker

Psychiatry Under the Influence : Institutional Corruption, Social Injury, and Prescriptions for Reform - Robert Whitaker

Mad In America: Bad Science, Bad Medicine, And The Enduring Mistreatment Of The Mentally Ill by Robert Whitaker

The Death of Psychiatry - E. Fuller Torrey

Prozac Backlash: Overcoming the Dangers of Prozac, Zoloft, Paxil, and Other Antidepressants with Safe, Effective Alternatives Joseph Glenmullen M.D.

Your Drug May Be Your Problem: How and Why to Stop Taking Psychiatric Medications - Peter R. Breggin

The Ritalin Fact Book: What Your Doctor Won't Tell You: What Your Doctor Won't Tell You About ADHD and Stimulant Drugs - Peter R. Breggin

Pseudoscience in Biological Psychiatry - Blaming the Body - Colin A. Ross, Alvin Pam

Blaming the Brain: TheTruth About Drugs and Mental Health - Elliot S. Valenstein

And They Call It Help: The Psychiatric Policing of America's Children - Louise Armstrong

The Reign of Error: Psychiatry, Authority, and Law - Lee Coleman

The Myth of a Chemical Cure- Joanna Moncrieff

Myths of Madness - New Facts for Old Fallacies - Don D. Jackson 

 

 

 

Ich habe noch nicht einmal von den systemkritischsten Alternativen Medien eine Reaktion bekommen, obwohl (bzw. gerade weil) mein Fall sehr relevant für die derzeitige politische Situation ist, was beweist, dass wir in einem tyrannischen Kontrollsystem leben, das mit Angst und Schrecken regiert wird. Wer wirklich ein freiheitliches Deutschland wollte, würde bei der Zwangspsychiatrie anfangen. 

Sollte man mich einfach sterben lassen, wird jeder erkennen, welche Heuchelei „JEDES LEBEN ZÄHLT“ ist.

Hungerstreik Tag 80: Die letzten drei Tage (und Nächte) habe ich dauerhaft vor der CHARITE CBF verbracht und nichts mehr getrunken. Heute war ich so extrem dehydriert und abgemagert, dass ich in die Notaufnahme gebracht wurde, von wo ich aber wieder weg geschickt wurde, weil Blut und EKG in Ordnung waren. So trotzig wie ich bin, dachte ich mir, gut dann hole ich mir heute nacht durchnässt im Regen eben eine Lungenentzündung und werde so noch schneller ein Notfall. Die Ärzte und Polizei sahen das aber auch so. Nach einer Stunde Regen erschienen zwei Polizistinnen mit einem Rettungswagen, man wolle mich ins Theodor-Wenzel-Werk bringen (also eine Zwangseinweisung?!). Als ich sagte, dass mich keine Psychiatrie aufnehmen würde und am allerwenigsten das TWW sagte die Polizistin, doch, man wolle dort mit mir reden, was sich nach reuigen Psychiatern anhört (ob es solche überhaupt gibt?). Es stellte sich dann als eine manipulative Maßnahme heraus, mich aus dem Regen zu holen, der Aufnahmearzt schickte mich schon nach 2-3 Minuten Gespräch wieder weg (im Wissen, dass meine Wohnung in der Nähe ist). Man kann ein (skandalöses) Ende meines Protestes (wie auch immer dies aussehen wird) nur verzögern, aber nicht verhindern.

Tag 17: Die Charité hatte an meinen beiden Bannern nichts auszusetzen gehabt, aber die Polizei war heute der Meinung, dass der 2. Banner mit Fotos und Namen üble Nachrede wäre, und beschlagnahmte ihn. Strafanzeige wegen Verleumdung. 

 

 

 

 

 

Tag 93: Heute benachrichtigte Charité-Psychiater Dr. Ahlers den Sozialpsychiatrischen Dienst. In der Notaufnahme waren Blutwerte und EKG immer noch gut, trotzdem wurde ich zwangseingewiesen und landete auf Station 4 (die einen besseren Ruf als die 4a hat) des TWW. Weil Oberarzt Dr. Helms sagte, er würde mich nicht (wieder) oral vergewaltigen, und anerkannte, dass es sich um einen politischen Protest handelt, sahen die Richter am nächsten Tag von einer Zwangsunterbringung ab.

Ich glaube die Ärzte befürchten, dass ich ein ähnlicher Charakter wie Kafkas Hungerkünstler bin, und einen primären Krankheitsgewinn daraus ziehe, mich zu Tode zu hungern.

Tag 99: Fr. F. vom Sozialpsychiatrischen Dienst war da. Sie persönlich war zwar der Meinung, ich und mein Hungerstreik sei narzisstisch-emotional-instabil, man würde jetzt aber abwarten, bis mein Zustand lebensbedrohlich wird und dann auf der Charité-Intensivstation zwangsernähren. Dann werden die Ärzte eingestehen müssen, dass herkömmliche Sondennahrung unwissenschaftlich ist.

In der Notaufnahme hatte mir ein Arzt angeboten, mir beim Refeeding behilflich zu sein und hatte dabei eine Flasche Fresubin in der Hand gehabt. Ich habe dankend abgelehnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich soll daran glauben, dass mich für die unzähligen Strafanzeigen eine deftige Strafe erwartet.



Force-feeding of rational prisoners has been a source of controversy for over a century. And recently, it has been a source of widespread condemnation by medical and human rights associations. Physicians for Human Rights and the American Medical Association both declared that, “forcible feeding is never ethically acceptable.The World Medical Association released guidelines “concerning torture and other cruel, inhuman, and degrading treatment,” which specifically address force-feeding — and these guidelines were endorsed by the Red Cross.


Holger Meins von der RAF verhungerte TROTZ ZWANGSERNÄHRUNG. Auch hier registrierte der Arzt, dass die künstliche Ernährung nicht funktionierte.

Als er [Holger Meins] am 9. November 1974, von seinem Anwalt in der Justizvollzugsanstalt Wittlich besucht wurde, wog er bei einer Größe von 1,83 Metern nur noch 39 kg.

Er war während seines 58 Tage andauernden Hungerstreiks künstlich ernährt worden, der Gefängnisarzt hatte in den letzten zwei Wochen jedoch täglich nur 400 bis 800, in den letzten vier Tagen nur 400 kcal verabreichen lassen. 



Das Gefühl, aus dem eigenen Körper entfliehen zu wollen, kenne ich.




Man will mir glauben machen, mein Passwort wäre gehackt worden.

Man lässt mich jetzt nicht mehr bestimmte Artikel bearbeiten, deswegen ergänze ich fehlende Textteile an dieser Stelle (Die wahren Hintergründe von Essstörungen):

Phantasieprodukte?

Selten standen WissenschaftlerInnen, PsychologInnen, PädagogInnen, MedizinerInnen und JuristInnen auf der eite der Opfer. Vielmehr waren sie meist damit beschäftigt, zu beweisen, dass die Opfer lügen, phantasieren, es selbst wollten usw. Somit waren sie alle Teil des gesellschaftlichen Verleugnungssystems und bekamen dafür auch noch Geld.” [3]

 

 

Nach Überzeugung von ca. zwei Dritteln einer 1999 befragten Stichprobe von 91 psychotherapeutischen ExpertInnen ist es für sie dann ein Hinweis darauf, dass es sich bei den Erzählungen ihrer KlientInnen um ein Phantasieprodukt handelt, wenn diese KlientInnen die Schuld für das Geschehen eher beim Täter suchen oder wenn sie mit größerer Sicherheit davon ausgehen, dass dieses Ereignis tatsächlich stattgefunden hat. Damit wird deutlich, was für ein Ausmaß an geradezu grotesker Verwirrung im psychotherapeutischen Lager herrscht.” [4]

 

Hospitalismus: multiple Deprivation

"Die Kinder reagierten auf die Mutter-Entbehrung mit Symptomen „eines zunehmend schweren Verfalls". Im Verlauf des Hospitalismussyndroms zeigten sich zunächst dieselben Stadien wie bei der „anaklitischen Depression"; sie folgten rasch aufeinander. Nach 3 Monaten schritt der Verlauf weiter fort: "Die Verlangsamung der Motorik kam voll zum Ausdruck; die Kinder wurden völlig passiv; Der Gesichtsausdruck wurde leer und schwachsinnig, die Koordination der Augen ließen nach.“ Der durchschnittliche Entwicklungsquotient dieser Kinder stand am Ende des 2. Lebensjahres bei 45% der Norm. Der Verfall „manifestiert sich zuerst in einer Stockung der psychischen Entwicklung des Kindes; dann setzen psychische Funktionsstörungen ein, mit denen somatische Veränderungen einhergehen. Im nächsten Stadium führt dies zu gesteigerter Infektionsanfälligkeit und schließlich, wenn der Mangel an affektiver Zufuhr bis ins zweite Lebensjahr hinein andauert, zu einer auffallenden Erhöhung der Sterblichkeitsquote.“ Die meisten der von Spitz weiter beobachteten Kinder konnten in ihrem Alter von 4 Jahren „weder sitzen, stehen, laufen noch sprechen". Von den 90 Kindern starben im ersten Lebensjahr 24 und im zweiten Lebensjahr 4 weitere. Diese hohe Sterblichkeitsquote wird aus dem „totalen Entzug affektiver Zufuhr“ erklärt, aus der völligen Entbehrung mütterlicher Zuwendung.

Selbst eine kurzzeitige, einige Tage dauernde Trennung von der Mutter in den ersten beiden Lebensjahren kann […] schwerwiegende Folgen haben. Die Kinder verhalten sich nach einer solchen kurzen Trennungserfahrung noch einige Wochen nachher aggressiv-trotzig, verweigern etwa ihr Essen und sind noch auf Jahre hinaus ängstlich. [...]Der während einiger Tage ausgestandene gefühlsmäßige Mangel stört ihren Appetit sowie ihren Schlaf und lässt sie aggressiv gegen ihre nächste Bezugsperson werden.“ [44]

 

 

Auch wenn essgestörte Patientinnen keine Kleinkinder sind, reagieren sie ähnlich auf emotionale Deprivation. Auch das Bedürfnis nach menschlicher Berührung wird in der Charité übergangen, therapeutische Massagen sind nur bei Rückenproblemen u. ä. indiziert. [20][21]