Die wahren Hintergründe von Essstörungen

Anorexia/bulimia nervosa ist vermutlich das ungelöste Rätsel der modernen Medizin und wird von vielen Ärzten als eine unheilbare Krankheit angesehen. Keine medikamentöse Behandlung ist wirksam, und auch andere Therapien zeigen wenig Erfolg. Jahrzehntelange Forschungen haben zu keinem Ergebnis geführt.

Ursachen finden vs. Symptome bekämpfen

In der Entstehung von Essstörungen spielen traumatische Kindheitserlebnisse eine entscheidende Rolle. Die gängigen schulmedizinischen Therapien - Esszwang und Verhaltenstherapien - sind ineffektiv, weil sie nur die Symptome (das Essverhalten) adressieren, die eigentlichen Ursachen aber ignorieren. Der Fokus wird darauf gelegt, spezifische  Gedanken und Verhaltensweisen zu ändern, und gleichzeitig Erinnerungen zu verdrängen. Diese Therapieformen können grausam sein, und die Betroffenen retraumatisieren. Gesprächstherapie erreicht nicht das implizite Gedächtnis in der rechten Gehirnhälfte, und ist deswegen für Trauma-Patienten ebenfalls ungeeignet.

Phantasieprodukte?

1980 behauptete das führende Lehrbuch der US-Psychiatrie immer noch, dass Inzest weniger als einer von einer

Million Frauen
widerfuhr und dass seine Auswirkungen nicht besonders schädlich waren.

 

Waren die damaligen Psychiater so realitätsfremd, oder gab es andere Beweggründe? 

 

Freud erwähnt im Zusammenhang mit dem EssBrechverhalten die orale Sexualität evtl. mit Verschlucken des Geschlechtsgliedes des Vaters. Diese Bemerkung zielt auf die innere Realität der Patientin hin. Heute wissen wir jedoch, dass häufig Realtrauma zur Geschichte bulimischer Patienten gehören. 60 – 80 % stationär behandelter Patientinnen mit Bulimie weisen eine Missbrauchsgeschichte mit sexuellem Übergriff, Inzest oder Vergewaltigung auf, zu welcher nicht selten auch Nötigung zum oralen Geschlechtsverkehr gehört” [1]

 

Der Berufsverband für Frauenärzte schreibt:

In einer von ihnen untersuchten Gruppe essgestörter Patientinnen stellten sie bis zu 69% sexuell missbrauchte Frauen und Mädchen fest. Deutsche Studien konnten diesen hohen Anteil jedoch nicht bestätigen. Untersuchungen ergaben, dass die Anfälligkeit für psychophysische Störungen nach dem Erleben sexueller Gewalt ganz allgemein steigt. Ein konkreter Zusammenhang mit Essstörungen ließ sich jedoch nicht herstellen.[2]

 

In meiner Erfahrung haben fast alle mit Bulimie (und die meisten mit Anorexie) ein sexuelles Trauma in ihrer Vergangenheit. Essstörungen sind wortwörtlich:

ICH KONTROLLIERE WAS IN MEINEN KÖRPER GEHT

Viele haben keine Erinnerungen und manche werden sie niemals zurück erlangen.(Zitat einer ehemaligen Bulimikerin)

 

In der Literatur über Anorexie wurde dieses Thema lange Zeit  weitgehend übergangen, auf   www.magersucht.de steht:

“In vielen Magersuchtsfamilien empfindet der Vater einen leicht erotischen Gefallen an seiner heranwachsenden Tochter. Dieser Problematik geht die Tochter mit der Abmagerung aus dem Weg, da sie das Frau werden mit dem Hungern unterdrückt.”

 

Es muss ein Schlag ins Gesicht für die Opfer sein, sexuellen Missbrauch als “leicht erotischen Gefallen” zu verharmlosen.  Ärzte und  Therapeuten sind ein Faktor,  warum  nur ein  kleiner  Prozentteil von Vergewaltigungen strafrechtlich verfolgt werden.

 

Selten standen WissenschaftlerInnen, PsychologInnen, PädagogInnen, MedizinerInnen und JuristInnen auf der eite der Opfer. Vielmehr waren sie meist damit beschäftigt, zu beweisen, dass die Opfer lügen, phantasieren, es selbst wollten usw. Somit waren sie alle Teil des gesellschaftlichen Verleugnungssystems und bekamen dafür auch noch Geld.” [3]

 

 

Nach Überzeugung von ca. zwei Dritteln einer 1999 befragten Stichprobe von 91 psychotherapeutischen ExpertInnen ist es für sie dann ein Hinweis darauf, dass es sich bei den Erzählungen ihrer KlientInnen um ein Phantasieprodukt handelt, wenn diese KlientInnen die Schuld für das Geschehen eher beim Täter suchen oder wenn sie mit größerer Sicherheit davon ausgehen, dass dieses Ereignis tatsächlich stattgefunden hat. Damit wird deutlich, was für ein Ausmaß an geradezu grotesker Verwirrung im psychotherapeutischen Lager herrscht.” [4]

Die Realität sieht jedoch anders aus:

 

The significance of sexual conflicts in many patients with eating disorders has been well documented. However, even when these have been considered to have some degree of etiological importance, the occurrence of actual sexual trauma or incest in the early lives of these patients has been generally neglected in the literature. At one point in time, it was noted that five of six patients on an inpatient unit for eating disorders revealed an early history of sexual abuse or incest. [5]

Triviale Expertenstudien

Trotz der  jahrzehntelangen  Misserfolge wird  weiterhin nach  organischen  Ursachen gesucht.  Als Expertise  bei Anorexia nervosa gilt in Deutschland die Charité, ich möchte als Beispiel eine Publikation der Vorzeigepsychologin Laurence Erdur anführen, für welche diese einen Doktortitel verliehen bekam. In der Studie wurde untersucht, ob Stimuli (Fotos von Frauenkörpern, Essen) sich auf das Essverhalten auswirken. Die Hypothesen -

 

Patientinnen mit AN und somatischer Komorbidität haben ein höheres Mortalitätsrisiko als Patientinnen mit AN ohne somatische Komorbidität.“[6] -

 

- sind genauso inhaltsleer und selbsterklärend wie die Ergebnisse:

 

Die Ergebnisse der ersten Studie zeigten, dass die affektiven Stimuli von allen vier Gruppen hinsichtlich der Valenz nicht signifikant unterschiedlich bewertet wurden: aversive Stimuli wurden als unangenehmer als neutrale bewertet, positive Stimuli als angenehmer als neutrale Stimuli. Analog zeigten sich ein höheres Angstniveau in allen Gruppen bei aversiven Reizen als bei neutral/positiven Reizen, sowie ein niedrigeres Angstniveau bei positiven gegenüber negativen Reizen.“[6]

 

Der Fachjargon und die hohe Frequenz an Fremdwörtern täuscht nur über die Trivialität der Studie hinweg. In anderen Publikationen untersucht sie die Herzratenvariabilität, abnormale Brainscans und sucht in der Gehirnchemie (zu hoher Serotonin-Spiegel) die Ursache für AN. Sie scheint dabei zu übersehen, dass alles auf eine posttraumatische Belastung hindeutet:[7][8]

Sie versucht die Krankheit zumindest in ihren Publikationen ausschließlich mit dem biomedizinischen Modell zu erklären und ist damit in einer Linie mit der Psychiatrie, welche psychosoziokulturelle Ursachen von psychischen Krankheiten entweder verleugnet, vernachlässigt oder ignoriert.

 

Die Forschung zu Essstörungen ist stark unterfinanziert. Das National Institute of Health stellt nur 93 Cent  Forschungsgelder für jede Person bereit, bei der eine Essstörung diagnostiziert wurde. Im Vergleich dazu geben sie 88 US-Dollar für jede Person, bei der Autismus diagnostiziert wurde. 

Neurotransmitter: Huhn oder Ei?

Zudem finden sich bei Essgestörten biologische Veränderungen wie Neurotransmitterstörungen, Fehlfunktionen des Stoffwechsels und des Hormonsystems oder Störungen des Hunger- und Sättigungsgefühls. Allerdings ist nicht immer klar, ob diese Veränderungen Ursache der Essstörung sind oder ob sie als Folge auftreten.“[7]

 

Auch Laurence Erdur stellt sich die Frage:

Zum einen stellt sich die Frage, inwieweit spezifisch beobachtbare Merkmale während einer akuten AN Korrelate des Untergewichts sind oder eher krankheitsunabhängige Merkmale darstellen (hen or egg, state or trait)“[6]

 

Sie scheint aber zu einem kausalen Zusammenhang zu tendieren, sonst würde sie nicht diese Studien machen. Es sollte leicht verständlich sein, dass starkes Untergewicht und eine veränderte Emotionalität physiologische Begleiterscheinungen haben. Wenn diese biologischen Symptome nur Folgen, aber nicht Ursachen der Krankheit wären, würde sich der große Arbeitsaufwand kaum lohnen. So wie ich sie kennen gelernt habe, legt sie großen Wert darauf, als eine Wissenschaftlerin wahrgenommen zu werden, und legt ihre Schwerpunkte auf empirisch erforschbare und quantifizierbare Gebiete (Herzschlagvariabilität), welche aber absolut irrelevant sind.

Aversive Stimuli

Wie wird das Ergebnis der Studie (Stimuli), welches einem der gesunde Menschenverstand hätte sagen können, für die Therapie verwendet?

Eine Langzeitpatientin, die (unfreiwillig) am Stück über ein Jahr stationär in der Charité verbrachte, erlitt durch den Krankenhausfraß ein zusätzliches Trauma. Ich hatte viele nicht-essgestörte Zimmernachbarn, welche auf Grund des ungenießbaren Krankenhausessen während des Aufenthalts viel Gewicht verloren, oder sich selber mit Essen versorgten, wozu Essgestörte keine Möglichkeit haben. Das allerwichtigste, um die Freude am Essen wieder zu gewinnen, wäre doch appetitliches, gesundes und liebevoll zugerichtetes Essen. Das Krankenhausessen lässt sich eindeutig als einen „aversiven Stimulus“ kategorisieren. In anderen Kliniken (z.B. Vivantes) soll das Essen noch unerträglicher (schimmeliges Brot u. a. ) sein. Der Milchreis in der Charité ist unerträglich mit Süßstoff gesüßt. 

Künstliche Süßstoffe  können auf lange Zeit zu einer Gewichts­zunahme führen und das Risiko für Adipositas, Diabetes Typ 2, Bluthochdruck oder Herzerkrankungen steigern. Denn Zuckerersatzstoffe stehen unter Verdacht, den Stoffwechsel, die Zusammensetzung der Darmbakterien und den Appetit zu beeinflussen.

Außerdem wurden in der Studie Frauenkörper als Stimuli ausgetestet. Auf der Charité-Psychosomatik gibt es eine junge, hübsche, charismatische und einigermaßen gesund aussehende Ernährungsberaterin, die aber Privatpatienten vorbehalten zu sein scheint. Dann gibt es noch eine Diätassistentin, welche für die Essgestörten zuständig ist. Ihre Frustrationen lässt sie oft an den Patienten aus. Man könnte meinen ihr unerfüllter Kinderwunsch hat sich in einer chronischen Scheinschwangerschaft manifestiert. Jedenfalls hätte sie dringend eine Entschlackungskur nötig. Die Magersüchtigen, welche von ihr beraten werden, müssen in einem permanenten Panikzustand sein, am Ende so auszusehen, wie die Diätassistentin, wenn sie ihren Ernährungsplan befolgen. Ihr "Fachwissen" beschränkt sich auf die BMI-Formel und die Kenntnis der Ernährungspyramide, ich habe sie ausgetestet.

In der Klinik Havelhöhe Berlin ist als Ernährungsexpertin eine „ehemalige“ Anorektikerin/Bulimikerin, Katja Stein, zuständig. Als ich sie vor kurzem sah, wirkte sie noch magerer als die essgestörten Patientinnen. Wenn man weiß, wie sehr Magersüchtige untereinander konkurrieren, sollte man verstehen, wie kontraproduktiv eine stark untergewichtige Ernährungsberaterin ist.

"Fettarme" Ernährungsleitlinien (Charité)

In den Leitlinien zur Behandlung von Essstörungen der Charité (Dr. Verena Haas) wird 5 Mal die große Bedeutung von fettarmen Nahrungsmitteln betont, und damit die irrationale Phobie der Essgestörten verstärkt. Von Obst, Gemüse oder Nüssen ist kein Wort die Rede. Hier ist ein Screenshot:

 

So oft wie unterstrichen und fett gedruckt "fettarm" und "wenig Fett" und "kalorienarm" genannt wird, würde man denken, dieser Text wäre von Magersüchtigen und nicht von Ernährungsexperten verfasst. Der Krankenhausküche sollte man den 8. Punkt ans Herzen legen.

Wenn man kalorienarme Getränke bevorzugen soll, ist dann eine Diät-Cola gesünder als ein frisch gepresster Fruchtsaft? Ist Fresubin ein kalorienarmes Getränk?

Hierbei handelt es sich um klassische double-bind Botschaften. Einerseits wird Essgestörten gesagt, sie müssten unbedingt mehr essen, gleichzeitig wird ihnen vermittelt, fettarm und kalorienarm sei etwas Positives. Der Fett- oder Kaloriengehalt hat in Wirklichkeit absolut keine Aussagekraft über den Gesundheitswert. 

 

Ohne "high fat" vs. "high carb" beurteilen zu wollen, aus persönlicher Erfahrung weiß ich welche Tortur Blutzuckerschwankungen bei starkem Untergewicht sind, die mit einer "fettarmen" Ernährungsweise einhergehen, aber mit einer fettreichen Ernährung vermeidbar sind. Dr. Berg (Video) ist auch der Meinung, dass man den gestörten Metabolismus mit einer ketogenen Ernährung besser heilen kann. Dr. Berg hat offensichtlich keine Kenntnisse über den psychischen Aspekt einer Essstörung, low carb und IF ist natürlich zu restriktiv, er ist nur eine Gegenmeinung zu den Leitlinien aus physiologischer Sicht.

 

In der Charité CBF bekommen Essgestörte oft fettarme Milchprodukte, welche weder hilfreich zur Gewichtszunahme noch zur -abnahme sind. Außerdem übersäuern sie den Körper noch stärker, haben einen geringen Sättigungswert, und das Milchkalzium wird ohne Fett vom Körper schlechter absorbiert.

 

 

 

 

Antidepressiva, Serotonin und Gewichtszunahme

Jede zweite Magersüchtige hat als Komorbidität Depressionen, weswegen ihnen oft SSRIs verschrieben werden. Der Wirkungsmechanismus dieser Psychopharmaka besteht darin, den Serotonin-Spiegel zu erhöhen. Die Hypothese, dass ein Serotoninmangel die Depression verursacht wird bei Magersucht aber nicht bestätigt, Magersüchtige haben sogar einen abnormal hohen Serotonin-Spiegel.

Kurzeitige Nahrungskarenz -> gesteigerte Serotonin-Synthese • Mittelfristig führt Nahrungskarenz bei jungen Ratten zur Hemmung des Serotonin-reuptakes (entspricht der SSRI-Wirkung). 

"Möglicherweise ist eine erhöhte Serotonin-Aktivität mit bestimmten Charakteristika assoziiert, wie z. B. Nahrungsrestriktion und rigides, gehemmtes, ängstliches und zwanghaftes Verhalten, wie sie bei der Anorexie auftreten." [9]

Wenn Magersüchtige keinen Serotoninmangel haben, und man sogar theorisiert, dass sich ein überhöhter Serotoninspiegel negativ auswirkt, warum werden dann so oft SSRIs verschrieben?

STUDIE - Auch Fluoxetin macht langfristig dick [10][11]

[…] trotz der zahlreichen physiologischen und psychologischen Störungen der Patientinnen mit einer Anorexia nervosa kein signifikanter Nutzen durch eine der eingesetzten Substanzen [Neuroleptika, Antihistaminika und Antidepressiva, speziell Serotonin-Reuptake-Hemmer] nachgewiesen werden konnte.”  [9]

 

"Researchers are still puzzled as to why, if anorexics already have high levels of serotonin, then SSRIs (medications like Prozac which raise serotonin levels) are successful treatments for some individuals."

 

Die Antwort liegt nahe: der Placebo-Effekt. Depressionen sind zyklisch, meistens kommt es auch ohne Behandlung zu einer spontanen Remission.

 

Antidepressants double the occurrence of events in adult healthy volunteers that can lead to suicide and violence.

BMI (Body Mass Index)

Der BMI ist eine Formel, die sich von einem Mathematiker erdacht wurde und keine medizinische Relevanz hat. Der BMI-Wert korreliert lediglich mit Über/Untergewicht. Ein Bodybuilder, der fast kein Körperfett hat würde von seinem BMI als „Adipositas“ gewertet werden. Auch wird die Knochenschwere, der Körperbau oder extrazelluläres Wasser nicht berücksichtigt. Manche verhungern mit einem BMI 14, andere können mit einem BMI 10 noch in einer eigenen Wohnung wohnen. Sich an solchen Werten zu orientieren, ist nur fehlleitend. Auch lässt sich der Kalorienbedarf nicht mit einer Universalformel berechnen. Ich habe unzählige Male erlebt, dass die Kalorienmenge bei nicht-essgestörten Zimmernachbarn falsch war und angepasst werden musste. Einer übergewichtigen Adipositas-Patientin wurde gesagt, sie würde nicht abnehmen, weil sie zu wenig Kalorien essen würde, in Wirklichkeit war die Ursache im ungesunden Krankenhausessen zu suchen.

Psychoanalytischer Nonsens

 Im Rahmen triebtheoretischer Analysen wurde Magersucht zudem unter dem Gesichtspunkt ödipaler Konflikte gedeutet: Ödipale Konflikte, also Konflikte infolge eines fehlgeschlagenen Identifizierungsprozesses mit der eigenen Geschlechtsidentität, bedingen demnach das symptomatische Verhalten Magersüchtiger, verstanden als oralisierte Form einer Empfängnisphobie. Diese Theorie ist jedoch als unzureichend für das Auftreten von Magersucht zu bewerten, zumal sie die stetig steigende Rate von Erkrankungen trotz Aufklärung und zunehmender Emanzipation nicht zu erklären vermag.“ „Ein weiterer Aspekt triebtheoretischer Überlegungen zielt auf das autodestruktive Verhalten, das Magersüchtige aufweisen. Anlehnend an FREUDS Ausführungen zum Todestrieb interpretiert HANS WILLENBERG die anorektische wie auch die bulimische Symptombildung als eine autodestruktive Verhaltensstörung im Sinne einer ungehemmten Form des Todestriebes. So gesehen steht Magersucht für eine Auflehnung gegen biologische Gesetzmäßigkeiten, für ein Spiel mit dem Tod, welches – den Drang nach Autonomie beinhaltend – die Kehrseite des Wunsches nach Sicherheit und Schutz bildet.“ [12]

 

Wenigstens folgt in der selben Publikation gleich eine Selbstkritik:

Offensichtlich ist, dass Verhaltenstheorien in ihrem gedanklichen Ansatz tiefenpsychologischen/ psychoanalytischen und auch psychomorphologischen Konzepten ganz klar gegenüberstehen. Verhaltenstheorien versuchen Verhalten zu objektivieren und „mechanisch“ zu beeinflussen. Kritik wird an beiden Konzepten geübt. Wesentlicher Angriffspunkt speziell bei der analytischen Behandlung Magersüchtiger liegt in der zurückhaltenden Behandlung der Symptomatik. Starke Auszehrungszustände müssen immer erst – sei es im äußersten Fall durch Zwangsernährung – behoben werden, damit Patienten sowohl körperlich als auch mental überhaupt erst therapiefähig sind. Zugleich zeigen Magersüchtige einen starken Widerstand, wenn sie die Krankheit leugnen und keinerlei Einsicht zeigen. In diesem Fall ist davon abzuraten, Widerstände zu forcieren, da die stärkste Widerstandsform – die Nahrungsverweigerung – zur Waffe gegen den Therapeuten eingesetzt werden kann. Dann ist dieser doch gezwungen einzugreifen, sprich den Widerstand zu brechen und den Patienten zur Nahrungsaufnahme zu zwingen.“

 

Das mangelnde Einfühlungsvermögen muss also mit Gewalt kompensiert werden.

 

Esszwang eine Notwendigkeit?

Ein positiver Aspekt in der Charité ist, dass man dort nicht seinen Teller aufessen muss, es gibt nur indirekten Zwang und Druckmittel. Anders in Havelhöhe, dem Theodor-Wenzel-Werk und der Ananke-Klinik in Freyung, 

wo ich mich nach wenigen Tagen selbst entließ. 

 

 

 

Ananke (griechisch) - Zwang, schicksalhafte Notwendigkeit

 

 

 

Zwang ist keine schicksalhafte Notwendigkeit für Essgestörte!

 

 

Arguments against compulsory treatment 

Conversely, mental health professionals arguing against involuntary treatment recognize that while involuntary treatment prolongs life, in the long term it may actually be more destructive and counterproductive for the client’s autonomy to be usurped, leaving her feeling out of control and desperate to resort to more drastic measures to return to her former weight upon discharge from the hospital. Furthermore, those opposed to involuntary treatment argue that such treatment is not curative and indicative of longer chronicity and an increased risk of suicide. A major tenet of those against involuntary treatment involves the ruptured therapeutic alliance and decreased likelihood of seeking subsequent treatment after a compulsory admission." 

Ethical Dilemmas in Treating Clients with Eating Disorders

 

Viele Essgestörte werden erst durch den Esszwang in der Therapie vom restriktiven Typus zum purging Typus. In manchen Kliniken muss gleich am ersten Tag die volle Portion gegessen werden, was nach einer  längeren Hungerphase ernährungsphysiologisch sehr schädlich ist. Bei vielen Kleinkindern ist der Zwang den Teller aufzuessen ein Auslöser für ES und Nahrungsmittel-Aversionen.

 

In britischen STUDIEN wurde nachgewiesen, dass die Heimlichkeiten zunehmen, je größer der Druck und Zwang auf die Betroffenen mit Essstörungen ist.

      

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An Experience Much Worse Than Rape: The End Of Force-Feeding
Ein Kapitel aus dem Buch: A History of Force Feeding: Hunger Strikes, Prisons and Medical Ethics, 1909–1974 von Ian Miller
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Kognitive Verhaltenstherapie (Symptomverschiebung)

Mäßige Erfolge soll die Kognitive Verhaltenstherapie bei Anorexie haben. Aber auch hier werden die Ursachen ignoriert, es wird nur versucht, das Verhalten zu verändern, es kommt bestenfalls zu einer Symptomverschiebung. Die Patienten werden wie seelenlose automatenhafte Wesen behandelt, die man wie Ratten konditionieren kann, was ich sehr entwürdigend finde. 

„Kritikpunkte bezüglich der Verhaltenstherapie beziehen sich im Umkehrschluss gerade auf die Symptombezogenheit. Sicherlich bergen lerntheoretische Konzeptionen Potential in der psychologischen Verhaltensforschung, doch greifen sie immer zu kurz, wenn sie ein ganzheitliches Erleben und Geschehen unberücksichtigt lassen. Zudem muss auch bei so bezeichneten „kognitiven Defiziten“ gefragt werden, in welchem Gesamtzusammenhang sie zu sehen sind und ob eine rein kognitive Betrachtung dieses Phänomens ausreichende Erklärung bietet. Muss man nicht vielmehr fragen, welchen „Sinn“ (in einem Gesamtzusammenhang verstanden) ein Verleugnen verfolgt? Es deutet sich an, dass mit der im Folgenden vorgestellten Methode ein anderer Weg gesucht wird, um „magersüchtiges Geschehen“ zu ergründen und verständlich zu machen.“ [13]

 

Obwohl eine ausreichende empirische Evidenz fehlt, besteht Einigkeit darüber, dass eine psychotherapeutische Behandlung der AN unabdingbar ist.“ [14][15]Das hört sich für mich wie ein quasi-religiöses Dogma an und entlarvt Psychotherapie als Pseudowissenschaft.

Jede Ära hat ihre Wunderheilung – in den 30ern war es Psychoanalyse, in den 90ern Kognitive Verhaltenstherapie, heute ist es Mindfulness – deren Wirkung durch den Placebo-Effekt überschätzt wird. So lange, bis schließlich die Forschung ihre Mängel erkennt.

Sogenannte "Konsequenzen" (Operante Konditionierung)

Wenn bei Essgestörten nicht die gewünschte Gewichtszunahme/-abnahme erzielt wird, gibt man den Patienten die Schuld. Ein magersüchtiges Mädchen, welches sehr athletisch und körperlich aktiv war, schaffte mit der ausgerechneten Kalorienzahl nicht die erforderliche Gewichtszunahme, weil sie einen höheren Energiebedarf (der bis zu 100kcal/kg Körpergewicht betragen kann) hatte. Sie war so ehrlich, nicht durch Wasser trinken das Zielgewicht zu erreichen. Obwohl sie alles gegessen hatte, bekam sie daraufhin eine Gelbe Karte. Danach lag sie mit einem Heulkrampf gekrümmt auf dem Fußboden. Gelbe Karten werden nicht als „Strafen“ bezeichnet, sondern euphemistisch als „Konsequenzen“. Durch den Gewichtsvertrag trank in einer anderen Klinik eine Patientin so viel Wasser, dass sie auf die Intensivstation verlegt werden musste.

Eine typische Belohnung beim Erreichen des Zielgewichts ist, dass sich Essgestörte ein Eis kaufen "dürfen". (Bestenfalls für Bulimiker eine Belohnung).

In der Charité CBF ist das Personal zu beschäftigt, um Bulimiker nach dem Essen zu beaufsichtigen, was es diesen sehr erschwert, den Drang zu Erbrechen in den Griff zu bekommen.

Freiwillige Gewichtsverträge?

Eine „Konsequenz“ für Vertragsbruch oder Regelverstößen kann sein, dass Essgestörte wochenlang die Station nicht verlassen dürfen, und keine Sonne und frische Luft abbekommen, was sehr kontraproduktiv und gesundheitsschädlich ist. Es wird auch die Freiwilligkeit von Gewichtsverträgen betont. Wenn man sich aber dagegen entscheidet, einen zu unterschreiben, wird man höchstwahrscheinlich noch früher entlassen, weil man sich nicht auf die Therapie einlässt.

Innovationslose Therapie

Während man sich bei Therapieformen wenig einfallsreich zeigt, wird um so mehr Bedeutung auf die Gewichtszunahme gelegt. In vielen Kliniken wird täglich das Körpergewicht gewogen.

PatientInnen werden zu der zusätzlichen Sondenernährung genötigt, manchmal auch gezwungen. Für diese Maßnahmen gibt es einzig und allein ökonomische Gründe, weil man auf diese Weise in einer kürzeren Zeit das Entlassungsgewicht erreichen kann, einen therapeutischen Wert hat eine künstliche Ernährung nicht. Dafür werden Gesundheitsrisiken in Kauf genommen (insbesondere bei PEG-Sonden) und Schmerzen durch den Schlauch. 

Eine Analogie für Anorexie-Programme ist die Fleischindustrie, in der das Schlachtgewicht zählt, welches auf Kosten der Gesundheit der Tiere maximiert werden soll. Für die Krankenkasse zählt einzig und allein eine Gewichtszunahme während des stationären Aufenthalts. Diese lässt sich gut mit einer Magensonde bzw. Trinknahrung erzielen, weil diese Wassereinlagungen verursacht. Aber selbst wenn ein Großteil der Gewichtszunahme nur Wasser ist, die Zahl auf dem Papier zählt.

Indoktrination und Selbstbelügung

Ich unterstelle den meisten Ärzten und Therapeuten keine Böswilligkeit, aber alle haben eine lebenslange Indoktrination hinter sich, und die wenigsten Menschen haben die Fähigkeit, Gegebenheiten und Autoritäten in Frage zu stellen. Und wie Essgestörte sind sie sehr gut darin, sich selbst zu belügen. Sie wissen, dass sie das System nicht ändern können. Auch wenn sie viele Missstände erkennen, verdrängen sie es aus Opportunismus.

Die Schulmedizin ist nur eine Fassade, welche den Anschein vermitteln soll, sie würde Menschen heilen. Ein Krankenhaus schreibt sehr schnell rote Zahlen, wenn es nicht schafft, alle Betten zu belegen. Nachhaltig geheilte Patienten würde Bankrott bedeuten.

Und auch wenn die meisten Patienten das Gefühl haben, Ärzte und die Schulmedizin würde ihnen helfen, muss das nicht wirklich der Fall sein, das nennt man „naiver Realismus“.

Verschwiegene gesellschaftliche Realitäten

Die institutionelle Psychiatrie und Psychologie dient zudem dazu, zu verhindern, dass gesellschaftliche Realitäten wie Pädophilie und satanische Rituale in ihrem vollen Ausmaß an die Öffentlichkeit kommen. Die Täter sitzen in einflussreichen Positionen. Während fast täglich neue Krankheitsbilder sich ausgedacht werden, um noch mehr Medikamente verschreiben zu können, sollte im DSM-5 Pädophilie ursprünglich nicht mehr als psychische Störung, sondern als „sexuelle Orientierung klassifiziert werden, um die Betroffenen nicht zu stigmatisieren. Als es einen Aufschrei der Empörung über diese Änderung gab, wurde es als typographischer Fehler bezeichnet. Es gibt eine Agenda Pädophilie/Hebephilie gesellschaftsfähig zu machen, in den 80er Jahren gab es Bewegungen (die Grünen u. a.), die für die Legalisierung von Sex mit Kindern eintrat. Als dieser Ansatz scheiterte, wurde zu subtileren Methoden übergegangen.

2007 wurden von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zwei Broschüren herausgegeben, "Körper, Liebe, Doktorspiele", hier sind einige Auszüge:

Scheide und vor allem Klitoris erfahren kaum Beachtung durch Benennung und zärtliche Berührung (weder seitens des Vaters noch der Mutter) und erschweren es damit für das Mädchen, Stolz auf seine Geschlechtlichkeit zu entwickeln.“ (S. 27) Kindliche Erkundungen der Genitalien Erwachsener können „manchmal Erregungsgefühle bei den Erwachsenen auslösen.“ (S. 27) „Es ist ein Zeichen der gesunden Entwicklung Ihres Kindes, wenn es die Möglichkeit, sich selbst Lust und Befriedigung zu verschaffen, ausgiebig nutzt.“ (S. 25) Wenn Mädchen (1 – 3 Jahre!) dabei eher Gegenstände zur Hilfe nehmen, dann soll man das nicht „als Vorwand benutzen, um die Masturbation zu verhindern.“ (25) Der Ratgeber fände es „erfreulich, wenn auch Väter, Großmütter, Onkel oder Kinderfrauen einen Blick in diese Informationsschrift werfen würden und sich anregen ließen – fühlen Sie sich bitte alle angesprochen!“ (S. 13).

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Körper, Liebe, Doktorspiele
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Im „Ratgeber für Eltern zur kindlichen Sexualentwicklung vom 4. – 6. Lebensjahr“ werden die Eltern darüber aufgeklärt, dass „Genitalspiele in diesem Alter Zeichen einer gut verlaufenden psychosexuellen Entwicklung sind“, dass Selbstbefriedigung unterstützt werden soll (S. 21) und alle anderen Formen von sexuellen Spielen, etwa „die Imitation des Geschlechtsaktes“ und „der Wunsch nach Rückzug in Heimlichkeit“.

In fachlicher Hinsicht geben 93 Prozent der Erzieherinnen eine positive Stellungnahme ab. Sie beurteilen die Broschüre als praxisnah und die Ratschläge als gut umsetzbar. Die Broschüre wird als informativ bewertet, als sachlich fundiert und umfassend.[16]

Opferbeschuldigung

Ein gutes Beispiel sind die Thesen des renommierten Psychiaters Otto Kernberg, welcher von seinem Kollegium in der Öffentlichkeit nicht kritisiert wird:

 

"Eine Grundschülerin erlebt die Vergewaltigung durch ihren Vater also als einen „sexuell erregenden Triumph über ihre Mutter“; dabei lädt sie „(ödipale) Schuld“ auf sich, die sie später „tolerieren“ muss; ihr Triumphgefühl ist ihr zunächst „unbewusst“; und nur ein geschulter Psychoanalytiker wie Otto Kernberg versteht sich darauf, ihre unbewussten Impulse zu entschlüsseln; die Aufgabe der Psychoanalyse ist es, ihr ihre alten Schweinereien bewusst zu machen. Das soll ihr helfen, sich mit den eigenen Verfehlung zurechtzufinden; dadurch kann sie sich endlich selbst als Handelnde erleben und die Opferrolle verlassen: Mit dem Zauberwort „unbewusst“ versucht die Psychoanalyse seit über 100 Jahren selbstzufrieden, ihre unselige Pseudo-Argumentation gegen jeden Widerspruch und jede Kritik von außen zu immunisieren. [17]

Das (angeblich) fruchtbare Ergebnis seiner Arbeit mit diesem Opfer frühkindlicher Erfahrung von sexualisierter Gewalt sieht Kernberg so: „Sie erlangte so die Fähigkeit, sich mit dem Täter zu identifizieren, nämlich mit der sexuellen Erregung des sadistischen, inzestuösen Vaters, und so wurde es ihr auch möglich, den Hass gegen den Vater mit dem Verstehen seines sexuellen und ihres sexuellen Verhaltens zu verbinden.“[18]

 

Blinde Autoritätengläubigkeit

Obwohl Pädophilie bei den meisten Menschen Empörung hervorruft, wird wenn es von einer autoritären Quelle in einer täuschenden Verpackung kommt, gleich vollkommen anders empfangen, fast 90% der Eltern reagierten positiv auf die oben genannte Broschüre! Autoritätshörigkeit ist sehr gefährlich, das Milgram-Experiment hat gezeigt, dass der Großteil der Menschen sogar bereit ist, Unschuldige zu foltern und zu töten, wenn jemand in einem weißen Kittel es ihnen befiehlt.

Dissidenten und Nonkonformisten, die das System kritisieren, sollen mundtot gemacht werden. Letztes Jahr wurde ich in einem psychiatrischen Gutachten für „krankhaft geistig gestört“ erklärt, um mich zu diskreditieren und möglicherweise wieder zwangseinzuweisen, ich hatte aber Glück beim Richter, der sich gegen das Gutachten entschied.

Genetisch oder selbstverschuldet?

Der Glaube an eine genetische Ätiologie seiner Krankheit führt zu einer Selbstaufgabe, weil weder Ärzte noch man selbst die eigenen Gene verändern können. Es kann dazu führen, dass die Betroffenen aufgrund der biologischen Determiniertheit der Erkrankung eher als unberechenbar, gefährlich, grundlegend anders oder als unheilbar eingeschätzt werden.

 

Zuletzt identifizierten Forscher das „Magersucht-Gen“. .Aus einem DIE WELT-Artikel:

Genetische Ursache kann Magersüchtige entlasten

Diese Entdeckungen könnten das bisherige Verständnis der Magersucht nachhaltig verändern“, erklärte Anke Hinney von der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters am UDE. „Eine psychiatrische Störung mit einem physiologischen Hintergrund eröffnet völlig neue und bislang unerwartete Therapieoptionen.“ Außerdem könne die genetische Ursache die Betroffenen entlasten. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachmagazin The American Journal of Psychiatry“ veröffentlicht.“

Hier wird wieder impliziert, dass Betroffene bei einer nicht-genetischen (bzw. nicht-neurologischen) Ursache selbst Schuld an ihrer Krankheit sind.

EinUmfrage von Fleming/Szmukler unter medizinischem Personahat ergeben, dass dieses PatientInnen mit Anorexia nervosa als relativ wenig angenehm empfindet, die Erkrankung häufig als selbstverschuldet ansieht, und meint, die PatientInnen sollten mehr Selbstkontrolle ausüben. [19] 

Studien mit unerfahrenem Klinik-Personal und Auszubildenden zeigten:

Sie hatten eine negativere Einstellung gegenüber Patienten mit Anorexia nervosa als Adipositas oder 
Diabetes
Medizin- und Krankenpflegestudenten betrachteten Patienten mit Essstörungen als wesentlich
verantwortlicher für ihre Krankheit als schizophrene Patienten
31% der Therapeuten aus verschiedenen Disziplinen (Psychiatrie, Psychologie) zogen es vor, Patienten mit
Essstörungen NICHT zu behandeln
Die häufigsten Gefühle gegenüber ES-Patienten waren Frustration und Wut Krankenschwestern, die mit ES-Patienten arbeiten, berichteten über immer mehr negative Eindrücke von
E
S-Patienten, während ihre Interaktionen mit ihnen fortgesetzt wurden

Immer wieder wird die Ambivalenz der Behandler deutlich, die einerseits AN durch eine biologisch fundierte Diagnose gerechtfertigt sehen, anderseits die Betroffenen (vom psychoanalytischen Standpunkt aus) beschuldigen, für ihr Leid selbst verantwortlich sein. Auf dem akademischen Weg ist AN oder BN nicht fassbar.

Selbsterfüllende Prophezeiungen und Nocebos

Die Diagnose einer unheilbaren Krankheit führt bei den meisten Menschen zu einem Zustand von Hoffnungslosigkeit und Apathie und endet unabhängig von der Richtigkeit der Diagnose oft wirklich im Tod. Dieses Phänomen bezeichnet man als Nocebo (Gegenteil von Placebo).

Elektroden im Kopf als Nachfolger von Gehirnchirurgie

Ein neuer Trend in der Anorexie-Therapie ist Tiefe Hirnstimulation, bei der Elektroden 15 cm tief ins Gehirn eingepflanzt werden. Lasst euch nicht mit falschen Heilsversprechen zu solchen Narrheiten überreden. Vor 70 Jahren waren Ärzte noch von Lobotomie (bei der Gehirnstücke rausgeschnitten werden) begeistert, es gab auch "Therapieerfolge", es wurde sogar ein Nobelpreis verliehen. Weder die Ursache noch die Lösung eurer Probleme liegt in eurem Gehirn!

 

Das Problem bei der Tiefen Hirnstimulation ist, dass wir eigentlich im Trüben fischen, weil wir nicht wissen, wo genau wir intervenieren sollen. Jede der bisher vorliegenden Studien hat einen anderen Stimulationsort gewählt. Die Erfahrung bei Parkinson-Patienten hat gezeigt, dass die DBS für Placebo-Effekte sehr anfällig ist. Die Patienten aus der kanadischen Studie haben meines Erachtens nicht deshalb zugenommen, weil Elektroden irgendein Zentrum in ihrem Gehirn stimuliert haben, sondern weil sie hinterher regelmäßig zur Therapie gegangen sind.“ Prof. Dr. Martina de Zwaan

 

Hospitalismus: multiple Deprivation

Ein Faktor warum die Charité in Bewertungen so schlecht abschneidet, und ich in der Psychiatrie als „austherapiert“ endete, ist die kalte Krankenhausumgebung,  der ungünstigste Ort zur Heilung von Essstörungen, was an einem Experiment an Heimkindern (1940) verdeutlicht wird:

 

"Die Kinder reagierten auf die Mutter-Entbehrung mit Symptomen „eines zunehmend schweren Verfalls". Im Verlauf des Hospitalismussyndroms zeigten sich zunächst dieselben Stadien wie bei der „anaklitischen Depression"; sie folgten rasch aufeinander. Nach 3 Monaten schritt der Verlauf weiter fort: "Die Verlangsamung der Motorik kam voll zum Ausdruck; die Kinder wurden völlig passiv; Der Gesichtsaudruck wurde leer und schwachsinnig, die Koordination der Augen ließen nach.“ Der durchschnittliche Entwicklungsquotient dieser Kinder stand am Ende des 2. Lebensjahres bei 45% der Norm. Der Verfall „manifestiert sich zuerst in einer Stockung der psychischen Entwicklung des Kindes; dann setzen psychische Funktionsstörungen ein, mit denen somatische Veränderungen einhergehen. Im nächsten Stadium führt dies zu gesteigerter Infektionsanfälligkeit und schließlich, wenn der Mangel an affektiver Zufuhr bis ins zweite Lebensjahr hinein andauert, zu einer auffallenden Erhöhung der Sterblichkeitsquote.“ Die meisten der von Spitz weiter beobachteten Kinder konnten in ihrem Alter von 4 Jahren „weder sitzen, stehen, laufen noch sprechen". Von den 90 Kindern starben im ersten Lebensjahr 24 und im zweiten Lebensjahr 4 weitere. Diese hohe Sterblichkeitsquote wird aus dem „totalen Entzug affektiver Zufuhr“ erklärt, aus der völligen Entbehrung mütterlicher Zuwendung.

 

Auch wenn essgestörte Patientinnen keine Kleinkinder sind, reagieren sie ähnlich auf emotionale Deprivation. Auch das Bedürfnis nach menschlicher Berührung wird in der Charité übergangen, therapeutische Massagen sind nur bei Rückenproblemen u. ä. indiziert. [20][21] 

Potentiell tödliche Rote Karten

Vor zwei Jahren gab es auf der Station für Essgestörte in der Charité ein Mädchen, die durch eine unheilbare Darmkrankheit am Verhungern war. Sie war jemand die in ihrem Leben bei allem erfolgreich gewesen war, jeder wollte mit ihr befreundet sein, die Männer lagen ihr zu Füßen, sie hatte einen Freund nach dem anderen, mit denen immer sie Schluss machte. Sie ging mit ihrem Schicksal bewundernswert um. Weil alle mit ihr Mitleid hatten, wurde es von Oberärztin Dr. Hinkelmann toleriert, dass ich ihr Massagen gab. Dann gab es noch eine Langzeitmagersüchtige, die anfangs nur 22 kg gewogen hatte. Bei ihr hatten entgegengesetzte Lebensumstände zu dem selben Ergebnis geführt. Sie äußerte den Wunsch nach einer Massage, worauf ich zustimmte. Ich wollte es nicht heimlich machen, ihre Zimmernachbarin war dabei und wir ließen die Zimmertür offen, weil ich nicht der Meinung war etwas Unanständiges oder Schädliches zu tun. Eine Schwester kam ins Zimmer und wir beide bekamen von den Ärzten eine Rote Karte, weil Körperkontakt verboten wären und das Therapieziel gefährden würde. Das stellt doch wieder die Frage, was das wirkliche Therapieziel ist. [22][23][24]

 

Bei mir ging es im folgenden Jahr wieder bergab, das Mädchen wollte danach nicht mehr in Therapie kommen, sie hatte sich aufgegeben, sie starb einen einsamen Tod.

Die Roten Karten wurden sogar als Schutz für uns dargestellt (Vergewaltigung). Das Charité-Personal ist hypersexualisiert (wie ich gehört habe, werden Kaffeepausen auch gerne zu „Entspannungszwecken“ verwendet), und projiziert dies auf die PatientInnen, die meistens kein sexuelles Interesse haben.

Körperkontakt ist auch unter weiblichen Patienten offiziell streng verboten, Umarmungen werden bestenfalls toleriert. Auch Freundschaften unter den Patientinnen werden ungern gesehen, da sich diese „auf sich selbst konzentrieren sollen“. 

STUDIEN mit engen (Tauch-)Anzügen haben ergeben, dass die Magersüchtigen wieder zu essen anfangen, wenn sie sich gehalten fühlen.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) eine Alternative?

The present STUDY examined the changes in the attachment state of mind, narrative coherence, and reflective function in a sample of AN patients after about a year of EMDR or CBT psychotherapy. The results presented, despite the small sample size, suggest that EMDR is a valuable effective treatment for ED and AN, in line with other clinical study. Several sources starting from 1980 have reported a net correlation between ED and traumatic experiences. Research has been initially focused on the relation between ED and physical abuses and sexual harassment for the simple correspondence to a parental guidance failure. Recent studies showed that also emotional abuses, repetitive micro‐traumatic relational experiences can result in further traumatic symptomatology.

Der Schwindel des "False Memory Syndroms"

Emotionaler und sexueller Missbrauch kann viele Formen annehmen. Auch wenn offizielle Statistiken "nur" 60-80% von Bulimie-Fällen mit Missbrauch in Zusammenhang gebracht werden, kann man es bei den restlichen 20-40% nicht ausschließen. Die Dunkelziffern sind immer höher als die Statistik, nur sehr wenige haben frühkindliche Erinnerungen, besonders traumatische Erlebnisse werden meistens verdrängt.

Wenn ihr Opfer irgendeiner Form von Gewalt wart, lasst euch nicht von euren Therapeuten einreden, dass ihr unter dem False Memory Syndrom [25] leidet oder einfach alles vergessen und euch anzupassen sollt. Lasst euch nicht einreden, dass eure Gehirnchemie die Essstörung verursacht hat. Informiert euch über Medikamente, die man euch verschreibt. 

Essstörungen als Verdrängungsmechanismus

Essstörungen erfordern eine immense Menge an Gedanken und Zeit. Manchmal sind Gedanken über Nahrung oder Körperbild weniger beängstigend als die Ereignisse, die das Ausmaß emotionaler Belastung verursacht oder verstärkt haben. Sich Sorgen um Nahrung, Bewegung und / oder Körpergewicht zu machen, ist stressvoll, aber für einige dient es als Ablenkung (bewusst oder unbewusst) von Gedanken oder Erinnerungen, die möglicherweise mehr Angst auslösen und belasten. Nach sexuellem Missbrauch bieten Essstörungen Erleichterung und Schutz vor dem, was der Verstand eines Menschen sagt, dass es schlimmer sein könnte.

Essstörungen und Homosexualität

In einer Untersuchung zu diesem Thema waren 53% aller Jungs und Männer mit Essstörungen homosexuell. Das ist enorm viel, wenn man sich vor Augen führt, dass die Gesamthäufigkeit der Homosexualität nur bei 1-5% liegt.
Die Ursachen dieses Zusammenhangs sind unklar, zumindest aus wissenschaftlicher Sicht. Als ein möglicher Grund wird von Psychologen angeführt, dass die Homosexualität häufiger zu Konflikten mit dem eigenen Ich führt, was einer Magersucht den Boden bereiten kann.


Die Erklärung ist, dass auch Homosexualität oft durch sexuellen Missbrauch verursacht wird.

Viele Komorbiditäten oder ein komplexes Krankheitsbild?

Essgestörte haben häufig zusätzliche Diagnosen wie Depressionen, Persönlichkeitsstörungen oder selbstverletzendes Verhalten. In Wirklichkeit sind dies nicht voneinander unabhängige psychische Störungen (die rein zufällig oft zusammen auftreten), sondern nur verschiedene Symptome von einem einzigen sehr komplexen Krankheitsbild, das in Verbindung mit psychischen Traumata steht.

Solche Patienten erhalten im Verlauf ihrer psychiatrischen Behandlung typischerweise fünf oder sechs unabhängige Diagnosen. Wenn sich ihr Arzt auf ihre Stimmungsschwankungen konzentriert, werden sie als bipolar identifiziert und bekommen Lithium oder Valproat verschrieben. Wenn die Fachleute am meisten von ihrer Verzweiflung beeindruckt sind, wird ihnen mitgeteilt, dass sie an einer schweren Depression leiden und erhalten Antidepressiva. Wenn sich die Ärzte auf ihre Unruhe und mangelnde Aufmerksamkeit konzentrieren, können sie mit ADHS diagnostiziert und mit Ritalin oder anderen Stimulanzien behandelt werden. Wenn das Klinikpersonal zufällig eine Trauma-Anamnese aufnimmt und der Patient die relevanten Informationen freiwillig zur Verfügung stellt, erhält er möglicherweise die Diagnose PTBS. Keine dieser Diagnosen wird völlig daneben liegen, und keine von ihnen wird aussagekräftig beschreiben, wer diese Patienten sind und woran sie leiden.“  [26]

"Developmental Trauma" als neue Diagnose?

"In Ermangelung einer sensitiven traumaspezifischen Diagnose werden bei solchen Kindern derzeit durchschnittlich 3-8 Störungen diagnostiziert, was schwerwiegende Konsequenzen hat: Es verdunkelt die ätiologische Klarheit und läuft Gefahr, die Behandlung und Intervention auf einen kleinen Aspekt der Psychopathologie des Kindes zu verlagern, anstatt einen umfassenden Behandlungsansatz zu fördern.“

In einem Brief an die Psychiatry Association: „Wir fordern die APA dringend auf, Entwicklungstrauma in ihre Liste der vorrangigen Bereiche aufzunehmen, um ihren Verlauf und ihre klinischen Folgen zu klären und besser zu charakterisieren und die starke Notwendigkeit hervorzuheben.“

 

Als Antwort schrieben sie - der Konsens sei, dass keine neue Diagnose erforderlich ist, um eine fehlende diagnostische Nische zu füllen.

 

Eine Million Kinder, die jedes Jahr in den USA missbraucht und vernachlässigt werden, eine „diagnostische Nische“?

 

Der Brief fuhr fort: „Die Vorstellung, dass nachteilige Erfahrungen in der frühen Kindheit zu erheblichen Entwicklungsstörungen führen, ist eher eine klinische Intuition als eine forschungsbasierte Tatsache.“ [26]

Die Nachteile von subjektiven Diagnosen

Die Diagnostik von psychischen "Krankheiten" ist nicht objektiv und sehr schwammig. Ein Nachteil ist die gesellschaftliche Stigmatisierung, eine weitere Gefahr besteht in der Identifikation mit der Diagnose. Patienten versuchen oft unbewusst ihrer Diagnose zu entsprechen. Im schlimmsten Fall kann es zu Gruppen wie PRO ANA führen.

„Die aktuellen diagnostischen Kriterien nach DSM-IV (refusal to maintain normal weight) und nach ICD-10 (the weight loss is self-induced) implizieren eine willentliche Handlung der PatientInnen und könnten daher solche Schuldvorwürfe begünstigen.[19]

Unangepasste Essenspläne

In anderen Anorexie-Kliniken wird der Kalorienbedarf nicht individuell ausgerechnet. In Havelhöhe bekam ich die gleichen Portionen, wie zwei Köpfe kleinere Mädchen, was unter 2000 kcal war. In dem Gewichtsvertrag stand zwar, dass ich zusätzliches essen dürfte, als ich den Ärzten sagte, dass ich mich nie an den Plan gehalten hatte (aber trotzdem viel Gewicht zugenommen hatte) wurde mir auferlegt, mich streng an den Plan zu halten, worauf ich wieder Gewicht verlor, was sehr frustrierend für mich war, weil ich zu dieser Zeit eine bessere Verdauung hatte. Schließlich bekam ich einen Rote Karte, weil ich mir zum Mittagessen ein Brötchen zusätzlich genommen hatte, was sehr demoralisierend und traumatisierend war.

Magensonde und Trinknahrung überlebenswichtig?

Als ich vor drei Jahren in einem lebensbedrohlichen Zustand in die Charité eingeliefert wurde, und kein Arzt es für möglich hielt, dass ich überleben würde, verweigerte ich die Magensonde und Trinknahrung. In sehr kurzer Zeit nahm ich mit regulärem Krankenhausessen über 20 kg zu, schneller als alle Essgestörten mit künstlicher Ernährung und ohne Wassereinlagungen. Sondennahrung oder Trinknahrung ist für den Körper extrem toxisch.   Die synthetischen Mikronährstoffe und die fragmentierten denaturierten Makronährstoffe haben für den Körper außerdem eine schlechte Bioverfügbarkeit. [26]  

 Zur Verdeutlichung kann man sich die Verschlechterung meiner Blutwerte im Oktober 2014 bei ausschließlich künstlicher Ernährung anschauen, die erst wieder besser wurden, als ich auch natürliches Essen aß.

Außerdem ist es ein Widerspruch, dass Essgestörte ungesunde, teure Trinknahrung bekommen, um die Kalorienzufuhr/die Gewichtszunahme zu maximieren, und gleichzeitig unreifes Obst. Weil die Küche pro Patient nur ein Budget von 3 Euro hat, wird die schlechteste Nahrungsmittelqualität gewählt. Das Essen ist voll mit Zusatzstoffen, alle aufgenommenen Schadstoffe sind für den Körper ein Signal, weniger zu essen. Wenn man sich überlegt, dass die Krankenkasse für die Behandlung der durchschnittlichen Magersüchtigen hunderttausende Euros ausgibt, stellt sich doch die Frage, warum man nicht mehr Geld für das Essen ausgeben will.

Therapienebenwirkung Osteoporose

Bei meinem letzten stationären Aufenthalt gab es eine weitere Langzeitmagersüchtige, welche schon seit 20 Jahren in Behandlung war, und mit Mitte 30 eine so starke Osteoporose hatte, dass ihr Bein von alleine gebrochen und schief wieder zusammengewachsen war und sie einen Buckel hatte. Als Ursache wurde ihr von den Ärzten ihr starkes Untergewicht genannt. Es gibt keine Evidenz, dass Calciumpräparate (die sie seit zwei Jahrzehnten bekam) gegen Osteoporose überhaupt helfen. [28]

Es gibt dazu noch viele Studien, dass von allen Calciumpräparaten Calciumcarbonat die geringste Bioverfügbarkeit hat und sich nicht signifikant von einem Placebo unterscheidet und außerdem viele Gesundheitsprobleme verursacht, da sich das anorganische Calcium im Körper ansammelt. [29]

Trotzdem wird in der Schulmedizin hauptsächlich Calciumcarbonat verwendet. Mit hochdosierter Zufuhr von Calciumcarbonat verschlechterte sich mein Calciumwert während der Zwangsernährung von 2,24 auf 1,77! In einer Flasche Fortimel ist bereits 400mg Calciumcarbonat, als meine Calciumwerte sich so stark verschlechterten, bekam ich noch zusätzlich drei Calciumtabletten, insgesamt bis zu 6000mg Calcium (!), die Empfehlungen lauten nicht mehr als 500mg.Blutwerte 2014

Außerdem bekam sie die Tabletten zur falschen Tageszeit (morgens). Für Osteoporosepatienten ist eine Vitamin K2-Supplementation essentiell, da dieses für den Calciumtransport notwendig ist. Von diesem Vitamin scheinen Schulmediziner aber noch nicht gehört zu haben. Außerdem bekam sie ohne Indikation Pantozol, ein Medikament, welches die Calciumaufnahme hemmt, und Osteoporose verursacht .[30][31]. 

Es ist bekannt, dass Ärzte von der Pharmaindustrie Geschenke bekommen, wenn sie viele und hochdosierte Medikamente verschreiben.

Es gibt auch schon Therapien für Osteoporose (z.B. Pulsed Electromagnetic Field Therapy (PEMF)), oder Chelation Therapie die aber in der Schulmedizin keine Anwendung finden.

Höchste Mortalität und Lebensverlängerung um jeden Preis

Die hohe Komorbidität bei Magersucht und die geringe Lebenserwartung wird von Ärzten ausschließlich mit dem Untergewicht erklärt. Ärzte versuchen aber auch die um 30 Jahren verringerte Lebenserwartung von Schizophrenen damit zu erklären, dass es unter Schizophrenen mehr Raucher gibt, was sehr absurd ist. Ein großer Teil der Gesundheitsschädigung entsteht offensichtlich durch die Krankenhausbehandlung: Psychopharmaka, Sondennahrung, Fehlmedikationen, Krankenhausessen, und Stress. Zweifellos würden viele Essgestörte ohne ärztliche Hilfe noch schneller Verhungern, ich frage mich aber, ob dies nicht in manchen Fällen zu bevorzugen wäre. Ich bin auch dagegen, Komapatienten jahrelang am Leben zu erhalten. Eine Langzeitmagersüchtige, die in einem Pflegeheim wohnt, wo sie keine sozialen Kontakte hat, kommt regelmäßig auf die Charité-Psychosomatik, wo die einzige Behandlung ist, dass ihr eine PEG-Sonde gelegt wird, da man sie als hoffnungslos aufgegeben hat. Weil sie von der Sondennahrung Durchfall bekommt, nimmt sie damit noch nicht einmal zu. Ich bin der Meinung der Tod wäre für sie eine Erlösung.

Veganismus eine Essstörung?

 In fast allen Kliniken ist eine vegane Ernährung nicht erlaubt. In vielen Fällen ist zwar die vegane Ernährung Bestandteil der Essstörung, es gibt aber auch einen hohen Prozentteil ethisch motivierter Essgestörter. Veganismus kategorisch als Essstörung zu bezeichnen ist ein Rechtfertigungsmechanismus der (fleischessenden) Ärzte und Therapeuten für die eigene Ernährungsweise.

Als Begründung gab mir die Charité-Diätassistentin, dass eine vegane Ernährung “kalorienärmer” wäre. Das setzt voraus, dass Tierprodukte mit Salat und Äpfeln ersetzt werden. Der veg. Brotaufstrich ist sogar kalorienreicher. 

 

Da viele Essgestörte mit Selbstakzeptanz Probleme haben, sollte man sie nicht dazu zwingen, ihre Ideale aufzugeben, und Tierleid für die eigene Therapie in Kauf zu nehmen. Es müsste eine vegane Kost möglich sein, und BIO-Tierprodukte angeboten werden.

Wer ist anfällig für Essstörungen?

Egozentrische, skrupellose und rücksichtslose Menschen (“die Täter”) haben ein stärkeres Immunsystem, sind weniger anfällig für psychosomatische oder psychogene Krankheiten, und haben einen größeren beruflichen Erfolg.

Sensitive, mitfühlende, altruistische, hochintelligente Menschen entwickeln eher Essstörungen und andere psychische Krankheiten. 

"Aus meiner Sicht haben wir es bei der Menschheit z 95% mit Verrückten zu tun. Und in meine Praxis kommen eigentlich immer nur VertreterInnen der Gruppe der 5% Gesunden, die sich ihre Sensibilität bewahrt haben und an den Verrücktheiten der anderen leiden, nicht zuletzt, weil sie sich weigern, an Schikane, Unterdrückung, Entwertung, Ausbeutung, Betrug usw. teilzunehmen. Aus dieser massiven Spannung entwickeln sie dann psychosomatische Reaktionen, die sogenannte Ängste und Depressionen als die typischen Symptome." Psychotherapeut Klaus Schlagmann

 

Elektroschocks für Magersüchtige

Bei sehr schweren Fällen (wie auch mir) wird manchmal Elektrokrampf-therapie (EKT) angewendet. Dabei werden unter Narkose durch Elektroden am Kopf so starke Stromstöße gegeben, dass ohne Muskelrelaxation Knochen brechen würden. Eine wissenschaftliche Erklärung über den Wirkungsmechanismus gibt es nicht. Es kann zu bleibenden Gehirnschäden führen. [32]

Die Inspiration für diese Therapie waren auf diese Weise betäubte Schweine in einem Schlachthof.

"Ich selber würde mir eher einen kleinen hirnchirurgischen Eingriff machen lassen als eine Serie von Schocks durchstehen ... denn ich weiß wie das Gehirn nach mehreren Schocks aussieht und das ist kein schöner Anblick."

Karl Pribram, Leiter des Neuropsychologischen Institut von Stanford

Iboga für Essstörungen

Viele Menschen, die Binge-Eater, Magersüchtige oder Bulimiker sind, haben in ihrem Leben traumatische Erfahrungen gemacht, die nie angesprochen oder vollständig behandelt wurden, und das hat ihre Essstörung ausgelöst. Iboga unterscheidet sich von anderen herkömmlichen Methoden zur Behandlung von Essstörungen. Eine der größten Auswirkungen von Iboga ist, dass es die Nervenbahnen klärt, die negative Verhaltensmuster wie Depressionen ausmachen, aber die positiven da lässt. Mit anderen Worten, Iboga setzt deine Neurotransmitter-Mechanismen zurück.

How Iboga Heals Eating Disorders with Karen O'Neel (podcast)

Treating Eating Disorders With Ibogaine: The Facts

Ibogaine for ED: "I have never met an anorexic or bulimic who was not a traumatised person.” 

Pferde-assistierte Psychotherapie

Pferde sind zu jeder Zeit kongruent in dem, was sie innerlich fühlen, und geben nicht vor, etwas zu sein, was sie nicht sind. Sie sind authentisch und beziehen sich ehrlich und wahrheitsgemäß aufeinander und verkörpern ihre Erfahrungen. Sie leben natürlich im Hier und Jetzt. Sie machen sich keine Sorgen darüber, was als nächstes passieren könnte oder was in dem Teil passiert ist. Dieser Fokus auf das Hier und Jetzt wird zu einer besonders wirkungsvollen Art, sich auf die Realität zu beziehen, da sich viele Klienten mit Essstörungen auf die Quelle ihrer Angst in ihren inneren Welten konzentrieren und oft Schwierigkeiten haben, ihr Leben authentisch zu leben.

Essstörung durch ein gestörtes Selbstwertgefühl

Dieser von vielen Experten an erster Stelle genannten Theorie zufolge liegt der Kern der Essstörung im gestörten, verminderten Selbstwertgefühl. In Verbindung mit GNTM führe dies zu einem krankhaften Schönheitsideal.

Dabei ist das gestörte Selbstwertgefühl keine Ursache, sondern eine weitere Folge von Kindheitstraumata.

Dafür sind auch keine weiteren (beleidigenden) Diagnosen notwendig, hinter dem Perfektionszwang steckt nur eine verletzte Kinderseele. Wenn das Trauma verheilt, wird auch die Anzahl von Selfies und der Verbrauch von Kosmetik abnehmen.

Fehlende Regeln

Weil theorisiert wird, dass fehlende gesellschaftliche oder familiäre Regeln ES verursachen, gibt es bei einer stationären Behandlung umso mehr Regeln.

In der Charité sitzen die ES-Patientinnen dicht gedrängt in einem engen Raum. Auf die Minute pünktlich darf das Tablett aufgedeckt werden, 30 Minuten später muss man das Essen beenden, was an einen Esswettbewerb erinnert. Für mich war es besonders beim Abendessen ein Wettlauf gegen die Zeit, in der kurzen Zeit eine große Mahlzeit hinunter zu schlingen.

Weil viele Themen tabu sind, herrscht oft eine eisige Stille, was die angespannte Atmosphäre verstärkt. Nahrungsmittel tauschen ist streng verboten, aufstehen ebenso.

Es wird eine militärische Pünktlichkeit erwartet, erscheint man bei den Zwischenmahlzeiten nur wenige Minuten zu spät werden die Patientinnen oft hungern gelassen, damit sie daraus lernen.

Magersüchtige haben nicht zu wenige, sondern zu viele (selbstauferlegte) Regeln, die Lösung ist nicht, diese durch aufoktroyierte zu ersetzen.

Auch der Sinn der Esstagebücher erschließt sich für mich nicht, ist das nicht eine Form von Kalorien zählen? Keine dieser Regeln helfen, ein entspanntes Verhältnis zum Essen zu entwickeln.

Die essgestörte Menschheit

Als Folge der Zivilisation ist jeder Mensch essgestört, d. h. isst (oder hungert) zu Weilen aus emotionalen Gründen, und nicht aus biologischer Notwendigkeit.

Menschen, deren gestörte Essgewohnheiten weniger dysfunktional, nur moderat gesundheits-schädlich und gesellschaftskonform sind, werden allerdings nicht pathologisiert.

Dunning-Kruger-Effekt bei den Experten

In wenigen Fachgebieten sind Autoritäten dermaßen ahnungslos wie in der Ernährungswissenschaft und im Gesundheitswesen allgemein. Die durchschnittliche Essgestörte kennt sich besser mit Ernährung aus als eine DGE-Ernährungsberaterin. Die vielen erlernten Theorien und Techniken helfen Psychologen wenig, Einsichten in einen ES-Komplex zu bekommen. STUDIEN haben gezeigt, dass Laien-Therapeuten effektiver als professionelle Therapeuten sind.

 

Diese Erkenntnis kann eine Chance sein, mehr Verantwortung für sich zu übernehmen. Du selbst bist für dich der wichtigste Therapeut!


"But memory is not necessary to heal. All that matters is that the trauma be released. Not to focus on it forever but to examine it, release it, be aware in the future when you are triggered by events of the past and allow yourself healthy nourishment. It is the ultimate act of self-love."
Karen

 

Dieser Artikel erhält sehr unterschiedliche Reaktionen. Das positivste Feedback gab es in der Facebook-Gruppe COMPLEX PTSD Resources, weil diese ihr Trauma nicht verleugnen.

"Begrenzte Evidenz"

Evidenz zur stationären Therapie der AN

Es liegt begrenzte Evidenz dafür vor, dass die Einführung von klar strukturierten symptomorientierten Behandlungsbausteinen (Gewichtsvorgaben, Zielgewicht) zu höheren Erfolgsraten führt.

Es liegt begrenzte Evidenz dafür vor, dass die Art des frühen stationären Gewichtsverlaufs Hinweise auf das Therapieergebnis geben kann. Eine unzureichende Gewichtszunahme in der dritten und vierten Behandlungswoche ist mit einem schlechteren Ergebnis bei Entlassung assoziiert .

Es liegt begrenzte Evidenz dafür vor, dass eine unterstützende Gabe von Nahrungssupplementen (hochkalorische Flüssigkost) zu einer rascheren Gewichtszunahme, einem höheren Entlassgewicht und einer kürzeren Behandlungsdauer führt

Es liegt begrenzte Evidenz dafür vor, dass eine Gewichtsstabilisierungsphase vor Entlassung mit einer längeren ambulanten Zeit vor der nächsten Rehospitalisierung verknüpft ist.

 Es liegt begrenzte Evidenz dafür vor, dass die Entlassung unterhalb eines Gewichts von BMI 18–20 kg/m² mit einer erhöhten Rate an Rehospitalisationen und einem langfristig höheren Osteoporoserisiko assoziiert ist.

 Es liegt Evidenz dafür vor, dass eine einjährige kognitiv-behaviorale Intervention im Anschluss an eine stationäre Therapie einem Vorgehen mit „Ernährungsmanagement“ überlegen ist.

“Begrenzte Evidenz heißt soviel wie, “wir sind eigentlich ahnungslos”.

 Quellen:

 

[1] Jeffrey Masson - Der Angriff auf die Wahrheit; Freuds Unterdrückung der Verführungstheorie (1984)

[2]Bundesverband der Frauenärzte e.V.

[3Ödipus-online (Klaus Schlagmann)

[4Sexueller Missbrauch von Kindern

[5] Is there a relationship between sexual abuse or incest and eating disorders?

[6] Dissertation Dr. Laurence Erdur

[7] Study Finds HRV (Heart Rate Variability) Related to PTSD

[8]Brain Imaging Alterations in Posttraumatic Stress Disorder

[9] Suchterkrankungen und Essstörungen

[10]Results of World’s Largest Antidepressant Study Look Dismal

[11]Das Paradoxe: Wenn wir verliebt sind, sinkt unser Serotoninspiegel  

[12] Über das Erleben von MagersuchtEine psycho-morphologische Studie zur Anorexia Nervosa

[13] Essstoerungen-Langfassung

[14] https://www.tce-essstoerungen.de/info-hilfe/ursachen_essstoerungen.php

 [15] The evidence for CBT for eating disorders is weaker than you might have thought

[16] Körper, Liebe, Doktorspiele“

[17] bemerkungen zu otto kernberg

[18] Angriff auf Gender Mainstreaming und Homo-Lobby

[19] Stigmatisierung bei Anorexia nervosa

[20] What Does It Mean to Be Touch Starved? 

[21]Why Massage Therapy Needs to Be Trauma-Informed

[22]Studie - Anorexia nervosa symptoms are reduced by massage therapy

[23]Bulimia Nervosa and Massage: a case report examining BodyAwareness with Co-Morbidities Anxiety and Depression.

[24]The developmental literature suggests that touch, consisting of secure holding and hugging, plays an important role in the formation of body image.

[25]Der Schwindel vom "false memory syndrome)

[26]Bessel van der Kolk - The Body Keeps The Score

[27] Warum niemand Fresubin und Fortimel trinken sollte

[28]vitamin-d-and-calcium-to-prevent-fractures-preventive-medication

 

[29] calcium-supplements-why-you-should-think-twice

[30] Protonenpumpenhemmer: zu häufige Verordnung und Risiken bei Dauertherapie

[31] Osteoporose - einer der großen Irrtümer in der Medizin

[32]Eating disorders: Concern over NI shock treatment

 It is unclear whether antidepressants are more efficacious than placebo

Deep Brain Stimulation Fails to Outperform Placebo in Sham-Controlled Trial

 Aspartam: Wie ungesund ist der umstrittene Süßstoff?

 

 Schaden Ärztestreiks den Patienten? Süddeutsche Zeitung

As a 12-year-old with full-blown anorexia, I was involuntarily institutionalized after having an eating disorder–induced seizure. The institution was not equipped to deal with eating disorders, and their only plan of action was to watch me eat, shower, and sleep to ensure I didn’t throw up, exercise, or throw my food away. I was treated less as a medical patient and more like a criminal, unable to privately mourn the loss of my innocence and adolescence.

This was my first insight into how our health care system is unprepared to treat eating disorder survivors, a travesty compounded by society’s rigid physical ideals for women. Survivors could best be served by the development of new treatment options targeted at modifying harmful behaviors and by eroding patriarchal visions of the female body. Instead, we are treated like social outliers who are shamed and told we have taken things too far. Denying the existence of sexism is a historically convenient method of the ignorant, and to tell an eating disorder survivor that our plight is of self-creation is to validate the disproportionate and unrealistic physical expectations for women that have permeated every aspect of society.

I will never forget the first time I saw my own reflection without wanting to see less of it. It took years for me to regain control of my life and body, both of which deserved respect and love after having spent years as a battleground. Sharing my story was the first step toward total recovery and remains my personal form of resistance. By speaking out, we can reduce the shame and stigma associated with eating disorders and give courage to millions of survivors.

ADDENDUM

 

Liebes Charité-Team, ich bin auf diese Statistik gestoßen. Das Therapiekonzept eurer Anorexie-Therapie ist signifikant wirkungsloser als ein Placebo! Ich selber bin ja auch immer wieder zurück gekommen, um wenigstens von dem Placebo-Effekt eines Krankenhausaufenthaltes zu profitieren, ihr schafft es aber offensichtlich bei vielen Essgestörten durch Psychoterror u. ä. sogar denselbigen aufzuheben, gibt euch das nicht zu denken? Eure Darstellung wird wahrscheinlich sein, dass das Konzept hochwissenschaftlich ausgearbeitet ist und das Krankenhausessen ausgewogen und schmackhaft, aber Essgestörte einfach therapieresistent sind.

https://d-nb.info/991897358/34 (Seite 85)

 

 

In einer Studie erzielten Essgestörte nach einer Gewichtszunahme einen durchschnittlichen IQ-Wert von ca. 115, was schon über dem Durchschnitts-IQ von Psychologen liegt. Ich würde vermuten, dass sie mit einem Normalgewicht vielleicht sogar den IQ von Ärzten übertreffen (vielleicht aber nur ein Wunschdenken ;-)). Ich wurde bei meinem extremen Untergewicht auch für geistig behindert gehalten. Brain size may yield clues to Anorexia

In it's most recent study, a few years ago, the CDC estimated the lifetime cost to society for dealing with all issues related to the child abuse of just one year's worth of traumatized kids is $585 billionan astonishing figure that obviously repeats each year !!!


Did you know:

Back then they said there were over 42 million survivors of sexual abuse in America.

Somewhere between 2/3 and ninety percent of sexual abuse victims never tell !!!

293,000 children and youth are estimated to be at risk of exploitation.

100,000 are prostituted annually.

90% are abused by someone they know, love or trust.

20% of child sexual abuse victims are under the age of 8 .. most never tell, and some don't recall the abuse.

More then 60% of pregnant teens have been sexually abused.

55% of girls living on the streets engage in prostitution.

20% of prostituted girls are transported across state lines for services.

The average age of entry for girls into prostitution is 12 to 14 years old.

One in 7 children who are regular Internet users receive sexual solicitations online.

1 in 3 is exposed to unwanted sexual material.

1 in 25 receives a request to meet someone in real life that they met online.

800,000 children are reported missing every year in the U.S. or 2,000 every day.

An estimated 200,000 are abducted by family members; 58,000 by non family members, the primary motive for which is sexual.

In the most serious cases, the child is abducted by a stranger and killed, held for ransom, or taken with the intention to keep.

80% glauben noch, dass eine chemische Imbalance im Gehirn die Ursache für Magersucht ist.

Drei Anorexie-Therapien der Zukunft

Sowohl "low-fat", wie auch künstliche Süßstoffe trugen zur Adipositas-Epidemie bei. Paradoxerweise werden diese Ernährungsfehler besonders von Magersüchtigen begangen.

 

Persistierende ödipale Konflikte

der idealisierte Vater und die bekämpfte Mutter Es entsteht eine kumpelhafte Nähe zum Vater, dieser betont die männlichen, jungenhaften Seiten der Patientin, mit denen sich diese identifiziert. Dies fördert Leistung und, Selbstkontrolle betonendes phallisches Ich-Ideal und auch entsprechendes Körper-Ideal. Es entwickelt sich zwischen Pat. und Vater ein erotisiertes Verhältnis, das de Pat. das Gefühl geben kann, die bessere Partnerin zu sein, dies ist meist mit abgewehrten Scham- und Schuldgefühlen verbunden.

Väter bulimischer Pat. neigen vermehrt zu impulsiven Handlungen: impulsiver Alkoholabusus, Jähzorn, Gewalttätigkeit. Die Pat. verarbeiten dies ambivalent: lehnen auf der einen Seite Impulshandlungen ab, bewundern diese auch und identifizieren sich damit

Zeichen von Stärke, z.B. sich über Regeln hinwegzusetzen.

häufig besteht eine Rivalität mit der Mutter, insbesondere um Attraktivität, die von der Mutter vertretene Weiblichkeit wird oft abgelehnt wird, wird jedoch auf einer tieferen Schicht dann doch als „Standard“ empfunden.

der verachtete Vater und die bekämpfte Mutter Die Pat. rivalisiert mit einer Mutter, die dominierend und kontrollierend auftritt. In dieser Konstellation neigt die Mutter zur Impulsivität. Der Vater wird als weich, nachgiebig und zurückgezogen erlebt und enttäuscht als Objekt ödipal-narzisstischer Bewunderung, wird z.T. offen abgewertet und verachtet, tritt jedoch versorgender als die Mutter auf.

der distanzierte, unzuverlässige Vater und die hilfsbedürftige Mutter Die Pat. wird zum Ersatzpartner für eine überforderte Mutter, die Pat. stützt, berät und versorgt die Mutter, erhält meist weniger von der Mutter zurück als sie ihr gibt. Sie ist mit dem Partner-Ideal und dem oft depressiven Über-Ich der Mutter identifiziert. Unbewusst bewundert sie den Vater, der sich entzieht. Diese Väter neigen ebenfalls zu Impulshandlungen verschiedener Art. Traumatisierungen und Überstimulierungen können entstehen durch

erotisierende Nähe zum Vater

Impulshandlungen

 

heftige Familienkonflikte Dies kann zu Schwierigkeiten in der Affektregulation führen

  https://www.parfen-laszig.de/wp-content/uploads/HandoutPsychodynamischeAspektederBulimianervosa.pdf

So essen Magersüchtige in Australien:

Ich will keine Essgestörte auf dumme Ideen bringen, die Techniken haben sich in den letzten hundert Jahren stark geändert.

AYDS stellte sich als eine geschäftsschädigende Namenswahl für eine Diätpille heraus.

Hier noch einige psychoanalytische Ergüsse: (www.magersucht.com)

 

Dennoch ist der Vater eine Schlüssel-Figur in der Psyche magersüchtiger Frauen, unabhängig davon, ob das Vaterbild zu stark oder zu schwach ist. Trotz ihrer kritischen Einstellung dem Vater gegenüber identifizieren sich viele Magersüchtige mit ihm. Auch wenn sie vom Vater in der Kindheit, manchmal auch in der Jugendzeit, geschlagen wurden, bewundern sie ihn, vor allem wenn er "der Herr im Haus" ist. Um diesem herrschenden Vater zu gefallen, versuchen sie, sich männliche Eigenschaften anzueignen, sei es im intellektuellen oder im sportlichen Bereich. Nach Kestemberg, Kestemberg und Décobert ruft die Phantasie des idealen, schlanken und erigierten Körpers, der eine Art Phantasiebildschirm der nur durch die Ausleerung nach dem Auffüllen lebenden Körper-Röhre ist, das Bild des rein geistigen, durch einen in seiner Idealisierung unsterblichen Phallus dargestellten Vaters hervor. Das Selbst der Tochter verschmilzt durch die Identifikation mit dem phantasierten erigierten Penis des Vaters mit dem idealen Partialobjekt zum Ideal-Selbst. Untergründig spürt man dennoch die Abwesenheit des Vaters und den Wunsch der Tochter nach einem Sicherheit und Liebe spendenden Vater, einem Vater, den sie sich als Retter vor der symbiotischen Verschmelzung mit der Mutter ersehnt, der aber in Wirklichkeit gar nicht existiert.

Die magersüchtige Frau ist in ihrer Phantasie untrennbar mit ihrem Vater verbunden. An anderer Stelle schreibt Thurman über Tania Blixen: "Wenn Tanne allein mit dem Vater durch die Wälder streifte, dann war ihr, als seien sie die einzigen Menschen auf der Welt. Es war Tannes Paradies vor dem Sündenfall." In dieser "Vaterleibsphantasie" sieht Fenichel die Vorstellung vom Penis als die Fortsetzung der Vorstellung vom Inneren des Mutterleibes. Die Identifizierung mit dem Penis entspricht der Identifizierung mit dem Embryo, dem Anhängsel der Mutter. Demnach wären die magersüchtigen Töchter zumindest im Stadium der Identifizierung mit dem Phallus das phantasierte Bindeglied zwischen Vater und Mutter.

Im Gegensatz zur Anorektikerin, die eher eine starke, dominante (phallische) Mutter und einen abwesenden, infantilen, charakterschwachen (kastrierten) Vater hat (dies vor allem in den romanischen Ländern), hat die Bulimikerin eine Mutter, mit der sie sich nicht identifizieren kann, und einen mächtigen Vater, vor dem sie sich unterschwellig fürchtet. Kestemberg, Kestemberg und Décobert stellten fest, daß das verführerische Verhalten des Vaters zudem häufig der Anorexie vorausgeht und daß dieses zweideutige Verhalten in der Form einer Faszination durch die anorektische Verhaltensweise der Tochter fortbesteht. Ein solches Verhältnis zu dem Vater kann Anlaß zu einer Eßstörung sein, wenn die junge Tochter merkt, daß sie ihrem Vater besser gefiele, falls sie zehn Kilo weniger wöge.

Bei der Bulimie spielt hingegen die Verfolgungsangst eine wesentliche Rolle. Diese ist typischerweise dadurch gekennzeichnet, daß das "Verzehren" der Nahrung von vornherein mit der Angst koexistiert, "verzehrt zu werden", das heißt mit der Angst, dem Koitus des Vaters zu dienen. Im Wunsch, abzunehmen, verbirgt sich die Angst, Objekt eines zu sehr manifesten sexuellen Begehrens seitens des Vaters zu werden. Die visuelle Darstellung einer in ihrer Fülle und ihren Formen reduzierten Figur, die in der Lage ist, durch die Finger des begehrenden Objekts zu schlüpfen, beschwört die Gefahr einer inzestuösen Beziehung. Die Vergewaltigungsangst wird wiederum nur überwunden, wenn der Vater auf seine libidinösen Annäherungsversuche verzichtet.

Viele magersüchtige und bulimische Frauen sind in ihrer Kindheit oder als Heranwachsende - meist innerhalb der Familie - Opfer sexuellen Mißbrauchs oder sexueller Belästigung gewesen. Zahlreiche Studien stellen Ähnlichkeiten zwischen den Symptomen von eßsüchtigen Frauen und Frauen, die sexuell mißbraucht wurden, fest. In beiden Fällen spiele sogenanntes dissoziatives Verhalten eine wesentliche Rolle, das heißt, die Frauen versuchen, ihren Körper vom Ich abzuspalten, um sich zu schützen. Sie erleben ihren Körper als etwas Fremdes, ihnen nicht mehr Zugehöriges, versuchen, ihr Selbst unbeschädigt zu erhalten, was immer dem Körper auch widerfahren sein mag. Die Konsequenz ist oft Abscheu und Ekel vor Sexualität. Die traditionelle Rolle als Frau wird abgelehnt.

Die verantwortlichen inzestuösen Männer ihrerseits können nur schwer Zuneigung und sexuelles Verlangen voneinander trennen. Das Kind wird wie ein Selbstobjekt behandelt. Daß es vergewaltigt oder zum Oralverkehr gezwungen wird (was im übrigen mit akuter Erstickungsgefahr einhergehen kann und ihr Leben schließlich bedroht), wurde lange Zeit als Tabu behandelt.

Das Verhältnis der Bulimikerin zu Männern ist oft von Furcht geprägt, da das Verhältnis zum Mann über das Verhältnis zum Vater führt. Der Vater wird beschrieben als "sehr strenger oder aufbrausender und wenig einfühlsamer Vater". Er gilt als "mächtig und bedrohlich", "einer, der sich um alles zuhause kümmert", "Alkoholiker", "tyrannisch und eifersüchtig", als einer, der nie da ist, der seine Familie verlassen hat, oder der "depressiv und selbstmörderisch" ist und nur seine Gefühle und seine Begierden in faszinierenden, aber gefährlichen und destruktiven Wutanfällen auslebt. Die Bulimie der Tochter ist dann als Echo der schnell aufgebrachten Impulsivität des Vaters zu verstehen. Die Vaterbilder sind also bei Bulimikerinnen Bilder der Macht (oder sogar der Gewalt); daher auch die Neigung der Betroffenen zu einem starken, virilen, mächtigen Selbstbild, das eine Reaktion auf eine als erdrückend, erstickend und nicht befriedigend empfundene mütterliche Abhängigkeit ist. In dieser Konfiguration kleben sie an der Mutter (dies drückt sich häufig durch die vielen Telefonate mit der Mutter aus, wobei die Schnur als "Nabelschnur" interpretiert werden kann), während der Vater, ob gehaßt oder vergöttert, "fern vom Leibe gehalten" oder als ewiger Abwesender denunziert wird: "Das Wort 'Vati' habe ich mit Füller durchgestrichen und durch 'mein Vater' ersetzt. Soweit erlaubte ich mir anscheinend zu gehen. Auf jeden Fall hielt ich ihn für einen Tyrannen. In meinen Tagebüchern finden sich immer wieder Klagen über ungerechte Behandlung, unverdiente Bestrafungen (auch die körperliche Variante) und willkürliche Verbote. Auch gegen meine Mutter hegte ich Groll. Ich fand, daß sie meine Partei hätte ergreifen und mich irgendwie vor meinem Vater hätte verteidigen müssen."

Dennoch fehlt auch eine Komplizität mit dem Vater nicht, da dieser trotz allem in den Augen der Bulimikerin ein Bild der Kraft und auch der Verführung darstellt. Hinter der Gleichgültigkeit und dem Mangel an Kommunikation versteckt sich aber fast immer, wie eingangs erwähnt, eine Beziehung inzestuöser Art, die die Mutter mißtrauisch macht. Obwohl manche Frauen die Härte des Vaters ablehnen, empfinden sie das Bedürfnis, seine Wutanfälle oder seine Gleichgültigkeit zu rechtfertigen, da sie ein Bündnis mit einem starken und idealisierten Menschen suchen. Der idealisierte Vater ist das Liebesobjekt, der reale Vater aber eher enttäuschend.

Die Bulimie der Tochter, die die Mutter ebenso quält wie die Härte des Vaters, erscheint also als entferntes Bündnis mit dem Vater. Die Identifizierung mit dem Vater ist um so prägnanter, je weniger die Mutter ein aufwertendes oder beneidenswertes weibliches Bild repräsentiert. Sie ist eher verängstigt, passiv, frustriert, eine von ihrem Mann erniedrigte Mutter, mit anderen Worten: eine bedauernswerte Figur. Wie sie will die Bulimikerin auf keinen Fall sein. Sie will stark werden.


Diese Bemutterung kann dazu führen, daß eine dauerhafte Beziehung zu einem Mann erschwert wird. Die Tochter bleibt im Pantheon des Vaters gefangen, das heißt dem Vater treu, und weigert sich, ihm eine Nachkommenschaft zu schenken, um seine symbolische Macht unter Ausschluß aller anderen Männer zu bewahren. Hier finden wir den Mythos der Danaiden, der Nachfahren der durch die Wut der Göttin bestraften "inzestuösen Tochter" wieder: diese wurde aus ihrer Heimat vertrieben und zum Umherirren verurteilt. Auch die Bulimie ist eine Flucht vor dem Wahnsinn, vor der mütterlichen Rache (im Mythos durch den Stich einer Bremse symbolisiert), wobei "die Krankheit" bei der Tochter nicht wie bei Ulysses trotz Umwegen ins Vaterland zurückführt, sondern in ein Land des Exils. (Vgl. J. Kristeva, Die ersten Fremden waren fremde Frauen )

In der Bulimie wie in der Anorexie ist eine doppelte Bewegung zu erkennen: das Streben, zu benennen, was man einerseits vom Vater, andererseits von der Mutter hat. Dies ist nach Laurence Igoin ein wichtiger Punkt, da Angst entsteht, wenn die beiden Stützen plötzlich fehlen oder als miteinander nicht vereinbare Entscheidungen erlebt werden, wenn die vermutete Mesalliance der Eltern sich also als unerträglich erweist. "Der Kampf zwischen Lebenswillen und Todessehnsucht, zwischen Fressen und Hungern, ist der Streit zwischen dem Weiblichen und dem Männlichen in ihrer Seele", schreibt hierzu Andrea Graf. "Da ihr Ich sich verzweifelt an die falsche Seite klammert, die männliche, werden beide destruktiv. Wenn es ihr gelänge, ihr Ich umzupolen, indem es ihre Weiblichkeit akzeptiert, dann könnte die männliche Seite schöpferisch werden."

Die Tochter muß dann auf ihre eigenen Wünsche verzichten, um die unglückliche Mutter nicht zu verraten, und bleibt ein loyaler "kleiner Diener" wie Violette Leduc. Sie kann nur zu einem Substitut des kastrierten Phallus des zerstörten unvollständigen Vaters werden. Ein auffallender Zug in Violette Leducs Identifizierung mit dem Vater drückt sich zum Beispiel im Gefühl der Unvollständigkeit aus. Das Ich ist in diesem Fall immer der kastrierte Vater (oder die deprimierte und gefühllose Mutter). Die idealisierte Mutter ist hart, überlegen, und wird vergöttert. Die Tochter darf sich von ihr nicht loslösen; sie liefe Gefahr, die mütterliche Liebe zu verlieren und den eigenen verwüstenden Haß zu entdecken.

Auffällig ist, daß alle Frauen, die magersüchtig werden, sich stark für ihren Vater interessieren. "Im positiven Fall kann sich dieses Interesse in den Wunsch verwandeln, dem Vater zu gefallen und ihm nahezukommen. In anderen Fällen aber kann es so weit gehen, daß die Tochter Abscheu vor ihrem Vater empfindet. Das Interesse aber ist in jedem Fall da", schreibt Marilyn Lawrence. In allen Fällen suchen magersüchtige Frauen ihren Vater. Der Konflikt spielt sich zwischen zwei widersprüchlichen Gefühlen ab. Das Versprechen, der Mutter treu zu bleiben (aus Liebe), und der Wunsch, dieses Versprechen zu verletzen (Haß), das ihr entlockt wurde, führen abwechselnd zu der Zurückweisung des Vaters und dessen unwiderstehlichem Reiz.

In dieser Zerrissenheit zwischen Vater und Mutter, Männlichem und Weiblichem, finden wir einen der Angelpunkte der weiblichen Sexualität: den Austausch des ursprünglichen Objekts - der Mutter - gegen den Vater. Wegen ihrer Ambivalenz scheinen magersüchtige Frauen Angst vor dieser Veränderung zu haben und davor, daß ihre Liebesfähigkeit ganz verloren geht. Denn wenn sie das Liebesobjekt wechseln müssen, heißt dies nicht etwa, daß die Liebe sich nur verirren kann?

Dies mag eine Erklärung dafür sein, warum sie sich von der Mutter nicht loslösen können und woran sie leiden, nämlich an der Angst, einen Dritten zu lieben. Auch Freunde sind dann nicht mehr erwünscht, denn Freunde sind "Menschen, die leiden mußten und umkamen - das Wort selber bedeutete Trennung und Verlust".

Magersüchtige bleiben also durch enge Fesseln an die Mutter gebunden, die schwer zu zerreißen sind, da sie aus Liebe und Haß bestehen. Sie leben gefangen in einer Wirklichkeit, die keine richtige Entwicklung kennt, da der Vater nicht eingriff, um sie aus der Zwei-Einheit schlüpfen zu lassen; oder wenn er es tat, dann inzestuös oder traumatisierend:

"Wenn ich ihm gestatte, sich mir zu nähern", schrieb Marie-Victoire Rouiller, "wenn ich weine, kommt er vielleicht zurück, um mich lebendig in einer Gruft aus schwarzem Leder zu begraben. Und dennoch: wenn das Klappern seiner Stiefeln aufhört, an meine Schläfen zu schlagen und mich zu terrorisieren, werde ich langsam wie meine Mutter im Bade des Todes verschwinden können."

 

Das Trauma ist besonders schwerwiegend, wenn, wie oben bereits erwähnt, die Frau als kleines Mädchen sexuell mißbraucht oder öffentlich in einer sadomasochistischen Szene geschlagen (phantasmatisch vergewaltigt) wurde, in der sie sich als "das Ding" ihrer erregten Eltern empfand. Die Kinder nehmen die emotionelle Hilflosigkeit ihrer Eltern wahr und spüren sehr genau, daß diese sie als Objekte narzißtischer Lust (oder Schmerz), das heißt, als erotische Objekte besitzen wollen. Die ödipale Krise des Kindes wird um so eher überwunden, je mehr die Eltern in ihrem affektiven Leben durch eine gegenseitige Liebe und ein unstreitiges Einvernehmen aneinander gebunden sind, die weder von den Worten noch von den Verhaltensweisen ihres Kindes aufgewühlt werden können. Wenn die Ehe nicht funktioniert, wird das Kind leider häufig zum Sündenbock, ohne jemals eine Chance zu erhalten, sich zu verteidigen.“

Die anderen Kapitel in dem Buch von Patricia Bourcillier sind in einem ähnlichen Stil gehalten, ich werde mir aber nicht alles durchlesen:

 

Diese Art fäkaler Penis ist wie ein massives Eindringen, das kein Wort, kein Bild wiedergeben kann, etwas, das einem Zustand radikaler Erstarrung ähnelt. Die Nahrung, die auf dem Weg durch den ganzen Körper verunreinigt würde, kann nur vom Magen verweigert werden. Wie das Faß der Danaiden leert sich der Körper von einem Ende aus, wenn man ihn vom anderen Ende auffüllt, ohne irgendeine narzißtische Einlagerung zu ermöglichen, das heißt ohne sich selbst einen Wert zu geben. Dieses Leiden ist der Ausdruck einer traumatischen Implosion. Die körperlichen Öffnungen sind austauschbar: sich zu erleichtern, ist auch eine Art, die "böse Mutter", die Herrscherin über den Besitz der Ausscheidungsstoffe innerhalb des eigenen Körpers abzuführen.“

 

Während des moslemischen „Fasten“monats, wird tagsüber 15 Stunden gefastet, ein Ernährungsmuster, das viele Essgestörte teilen. Welche Folgen das haben kann, zeigt folgende Statistik:

 

Tunisian consumption in food products skyrockets during the holy month, Ahmed Methlouthi director of the communication unit at the National Consumer Institute (INC) told TAP news agency.

 

This increase involves: 

 

- Milk, rising to 2 liters of monthly consumption during the month of Ramadan against 0. 9 liters per person throughout the year 

- Yoghurt pots went up to 12.9 per person, against 5.4 pots monthly during the rest of the year. 
- Eggs are consumed at 26 per person, against 12.8 eggs per month in normal times 
- Roll (baguette) 1.4 kg against 0.6 kg per month in normal times 
- Oil, 1.2 liter, against 1.14 liters per month in normal times 
- Meat: 1.1 kg of mutton, against 0.75 kg outside Ramadan, 0.5 kg of beef per month against 0.22 kg and 1.8 kg of poultry against 1.28 kg per month.

http://www.answeringmuslims.com/2013/07/why-do-muslims-eat-more-during-ramadan.html

 

 

 

 

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Bill Gates spendete $86,181 an die CHARITE!

 

Kämen meine Anschuldigungen (versuchter Mord) gegenüber führenden Charité-Ärzten an die Öffentlichkeit, würde auch die Glaubwürdigkeit von Charité-Virologen DROSTEN leiden. Ein Grund, warum die Gerichtsprozesse verhindert und es auch keine Medienberichterstattung gibt. In diesen Zeiten schützt das System seine Gesundheitsautoritäten.

Die Charité wurde zum wiederholten Mal vom Focus zur besten Klinik Deutschlands gewählt, obwohl sie der Patientenzufriedenheit nach eher unterdurchschnittlich wäre.

 

 

Zum Glück realisieren jetzt immer mehr, dass die Medien Lügen verbreiten, die BRD kein Rechtsstaat ist, und sich immer mehr zu einem totalitären Überwachungs- und Polizeistaat entwickelt.

Wären meine schweren Anschuldigungen gegen die Ärzteschaft, die ich seit Jahren öffentlich verbreite nur eine psychotische Verschwörungstheorie, hätte man mich schon längst weggesperrt. Das Gegenteil ist der Fall: obwohl ich mich „psychisch auffällig“ verhalte, kann ich nicht in psychiatrischen Einrichtungen untergebracht werden.

Ich bin ein großer Fan von Daniel Mackler. Von diesem Lied habe ich gerade einen Ohrwurm.

Eine ausgezeichnete Einführung wie Psychiatrie funktioniert.




Force-feeding of rational prisoners has been a source of controversy for over a century. And recently, it has been a source of widespread condemnation by medical and human rights associations. Physicians for Human Rights and the American Medical Association both declared that, “forcible feeding is never ethically acceptable.” The World Medical Association released guidelines “concerning torture and other cruel, inhuman, and degrading treatment,” which specifically address force-feeding — and these guidelines were endorsed by the Red Cross.




Ein Dokumentarfilm von Daniel Mackler über Schizophrenie, wo die Heilungserfolge ohne Psychopharmaka deutlich besser sind.



 

 

 

 

 

 

Elon Musks Brain Chip geht in die selbe Richtung.