Top 13 Nahrungsmittel zum Zunehmen

1. Hanfprotein (Hanfmehl)

Hierbei handelt es sich um entölte Hanfsamen mit einem Proteingehalt von ca. 40%. Es gilt als das höchstwertigste pflanzliche Protein und als Nahrungsmittel mit dem höchsten Magnesiumgehalt (angeblich der verbeiteste Nährstoffmangel). Ebenfalls reich an anderen Mineralien und essentiellen Fettsäuren.

 

2. Datteln

Zweifellos eine der besten und schmackhaftesten Energiequellen.

 

3. Rohmilchkäse

Meine persönliche Empfehlung ist ein Bioschafskäse von einem kleinen Hof AHMENER SCHAFSKÄSEwo man die Lämmer trinken lässt. Die Preise liegen deutlich unter industriellen Bio-Rohkäse. Ich würde mir wünschen, dass durch eine größere Nachfrage die Preise erhöht werden könnten, kleine Betriebe wie dieser haben mit dem Überleben zu kämpfen.

 

4. Nussmuse

Leichter verdaulich als ganze Nüsse, vorzugsweise als Rohkostqualität. Lässt sich auch selbst herstellen. Z.B. Mandelmus, Sesammus, Cashewmus.

 

5. Honig (naturbelassen)

Auf Ebay und Wochenmärkten kann man unbehandelten Honig von Hobby-Imkern kaufen.

 

6. Getreide

Auch wenn Weizen (Gluten) einen schlechten Ruf bekommen hat, eignet es sich gut zur Gewichtszunahme (solange man nicht eine Intoleranz hat). Wegen der Glyphosatbelastung sollte man aber nur Bioprodukte essen. Erst wenn man problemlos ausreichend Kalorien konsumieren kann, sollte man zu Vollkornprodukten oder gesünderen Getreidealternativen wie Amaranth, Hirse, Buchweizen, Teff oder Quinoa greifen.

 

7. Bananen

Gelbe Bananen sind in der Regel noch unreif. 

 

8. Avocados

 

9. Kartoffeln

Auch Süßkartoffeln oder andere stärkehaltige Wurzelgemüse.

 

10. Eier

Gut zur Gewichtszunahme, man sollte sich aber bewusst sein, dass auch industrielle Bio-Tierhaltung meistens nicht tiergerecht ist, es gibt inzwischen Initiativen, bei denen männliche Küken nicht mehr zerschreddert werden.

 

11. Kaltgepresste Öle

Ich selber bin zwar kein Anhänger von Ölen, sie eignen sich aber für eine Kaloriensteigerung.

 

12. Junge Kokosnüsse

Das Geleefleisch von unreifen Kokosnüssen ist fettärmer, leichter verdaulich und schmeckt besser. Kokoswasser kann als Ersatz für Blutplasma verwendet werden. Bedauerlicherweise schwer in Deutschland erhältlich.

 

13. Acai-Beeren

Eine fetthaltige Frucht aus dem Amazonas, die ein Grundnahrungsmittel von Einheimischen ist. Da ich in den letzten Jahren eine gestörte Verdauung hatte, konnte ich Acaipulver besser als andere Früchte verdauen und aß es in Mengen, die meine Ärzte sehr bedenklich fanden. Es hat sich aber bewährt.

 

14. Hokkaido-Kürbisse

 Mein Lieblingsgemüse.

 

14 Dinge, die stark Untergewichtige wissen sollten

 

1. Der Kalorienbedarf lässt sich nicht mit einer Formel berechnen, sondern kann individuell stark variieren, und auch in verschiedenen Lebensphasen unterschiedlich sein. Extrem Untergewichtige können auch ohne körperliche Aktivität mitunter den Energiebedarf eines Hochleistungssportlers haben.

 

2. Es ist nicht gesundheitsschädlich mehr als 0,5 – 1,0kg/Woche zuzunehmen. Die Ernährungspläne in deutschen Einrichtungen für Essstörungen sind kalorienrestriktiv. Unrestriktiv bedeutet aber nicht unkontrolliert, als stark Untergewichtiger funktioniert intuitives Essen nicht, man neigt zu Essanfällen, die sehr kontraproduktiv sind. Man sollte einen Ernährungsplan befolgen, bei dem es eine tägliche Steigerung von 100-300 kcal gibt.

 

3. Es ist sehr wichtig gleichbleibende Essenzeiten und Mahlzeitgrößen einzuhalten. Man sollte nicht zu spät abends oder nachts essen. Unregelmäßes Essen erhöht den Energiebedarf und erschwert die Verdauung.

 

4. Das Kalorienmodell ist falsch, die gleiche Kalorienmenge von verschiedenen Nahrungsmitteln kann eine sehr unterschiedliche Auswirkung auf das Körpergewicht haben. Sehr viele andere Faktoren beeinflussen das Körpergewicht.

 

5. Fette oder Kohlenhydrate sind nicht per se “dick machend”. Allein die Vermeidung hilft nicht langfristig Gewicht zu verlieren. Bestimmte Nahrungsmittel haben unabhängig von ihrem Fett- oder Kohlenhydratengehalt unterschiedliche Eigenschaften. Mit Kohlenhydraten nimmt man zwar normalerweise schneller Gewicht zu als mit Fett, dafür hat man stärkere Blutzuckerschwankungen (und Gewichtsschwankungen), was bei extrem Untergewichtigen den Energiebedarf erhöht.

 

 

6. Unreifes, saures oder hartes Obst vermeiden. Rohes Gemüse nur als Smoothie. Nicht zu große Mengen Gemüse. Wer noch daran scheitert, ausreichend Kalorien zu konsumieren, sollte vollständig auf Gemüse verzichten.

 

7. Ein extremer Hungerzustand ist weitaus gesundheitsschädlicher als eine unausgewogene Ernährung, ungesunde Nahrungsmittel oder schlechte Essgewohnheiten.

 

8. Es gibt keine ideale Anzahl an Mahlzeiten, stark Untergewichtige sollten aber eher öfter und kleinere Mahlzeiten essen. Bei einer Tropfernährung bekommt man sogar fortwährend (ohne Verdauungspausen) Nahrung. Auch ich selber habe nur überlebt, weil ich längere Zeiten von morgens bis abends kontinuierlich gegessen habe, um genug Kalorien essen zu können. Ich halte es nicht für wichtig eine Mahlzeit innerhalb von 30 Minuten zu beenden.

 

9. Man kann natürlich auch mit einer veganen oder einer omnivoren Ernährungsweise Gewicht zunehmen, am leichtesten ist es mit einer ovo-lacto vegetarischen Ernährung.

 

10. Süßstoffe, Geschmacksverstärker und andere Zusatzstoffe senden dem Körper falsche Signale, sind eine Gesundheitsbelastung und sollten vermieden werden. Das gleiche gilt für versalzenes Essen.

 

11. Einige Nährstoffmängel wie auch Parasiten (was von Ärzten oft nicht erkannt wird)verursachen Gewichtsverlust (Anorexie).

 

12. Bei fehlendem Körperfett und -muskelmasse greift der Körper Organe und Knochen zum Energiegewinn an, was letztendlich zu einem Organversagen führt.

 

13. Trinken sollte man besser außerhalb der Mahlzeit.

 

14. Jeder der Gesundheitsprobleme hat und/oder untergewichtig ist, sollte nicht beim Essen sparen. Man sollte aber nicht auf maßlos überteuerte Produkte hereinfallen. Allein bei Bio-Hanfprotein gibt es über 100 Produkte auf dem Markt, die zwischen 5,45 €/kg bis 58,00 €/kg kosten. Die preisgünstigsten Produkte haben meistens nur eine einzige Zutat.

 

 

 

Ich selber bezeichne mich nicht als Ernährungsexperte. Ich habe nur sehr viel ernährungsphysiologisches Halbwissen, ich habe aber langjährige Erfahrungen mit Untergewicht und Gewichtszunahme am eigenen Körper und sehr viel mit verschiedenen Ernährungsweisen experimentiert, und war gezwungen meine Ernährung immer wieder anzupassen und zu optimieren. Ich hätte mir viel Leid ersparen können, wenn ich schon damals diesen Erkenntnisstand gehabt hätte und bereit gewesen wäre, meine vegane und “gesunde” Ernährung zu kompromittieren.

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Ich habe noch nicht einmal von den systemkritischsten Alternativen Medien eine Reaktion bekommen, obwohl (bzw. gerade weil) mein Fall sehr relevant für die derzeitige politische Situation ist, was beweist, dass wir in einem tyrannischen Kontrollsystem leben, das mit Angst und Schrecken regiert wird. Wer wirklich ein freiheitliches Deutschland wollte, würde bei der Zwangspsychiatrie anfangen. 

Sollte man mich einfach sterben lassen, wird jeder erkennen, welche Heuchelei „JEDES LEBEN ZÄHLT“ ist.

Hungerstreik Tag 80: Die letzten drei Tage (und Nächte) habe ich dauerhaft vor der CHARITE CBF verbracht und nichts mehr getrunken. Heute war ich so extrem dehydriert und abgemagert, dass ich in die Notaufnahme gebracht wurde, von wo ich aber wieder weg geschickt wurde, weil Blut und EKG in Ordnung waren. So trotzig wie ich bin, dachte ich mir, gut dann hole ich mir heute nacht durchnässt im Regen eben eine Lungenentzündung und werde so noch schneller ein Notfall. Die Ärzte und Polizei sahen das aber auch so. Nach einer Stunde Regen erschienen zwei Polizistinnen mit einem Rettungswagen, man wolle mich ins Theodor-Wenzel-Werk bringen (also eine Zwangseinweisung?!). Als ich sagte, dass mich keine Psychiatrie aufnehmen würde und am allerwenigsten das TWW sagte die Polizistin, doch, man wolle dort mit mir reden, was sich nach reuigen Psychiatern anhört (ob es solche überhaupt gibt?). Es stellte sich dann als eine manipulative Maßnahme heraus, mich aus dem Regen zu holen, der Aufnahmearzt schickte mich schon nach 2-3 Minuten Gespräch wieder weg (im Wissen, dass meine Wohnung in der Nähe ist). Man kann ein (skandalöses) Ende meines Protestes (wie auch immer dies aussehen wird) nur verzögern, aber nicht verhindern.

Tag 17: Die Charité hatte an meinen beiden Bannern nichts auszusetzen gehabt, aber die Polizei war heute der Meinung, dass der 2. Banner mit Fotos und Namen üble Nachrede wäre, und beschlagnahmte ihn. Strafanzeige wegen Verleumdung. 

 

 

 

 

 

Tag 93: Heute benachrichtigte Charité-Psychiater Dr. Ahlers den Sozialpsychiatrischen Dienst. In der Notaufnahme waren Blutwerte und EKG immer noch gut, trotzdem wurde ich zwangseingewiesen und landete auf Station 4 (die einen besseren Ruf als die 4a hat) des TWW. Weil Oberarzt Dr. Helms sagte, er würde mich nicht (wieder) oral vergewaltigen, und anerkannte, dass es sich um einen politischen Protest handelt, sahen die Richter am nächsten Tag von einer Zwangsunterbringung ab.

Ich glaube die Ärzte befürchten, dass ich ein ähnlicher Charakter wie Kafkas Hungerkünstler bin, und einen primären Krankheitsgewinn daraus ziehe, mich zu Tode zu hungern.

Tag 99: Fr. F. vom Sozialpsychiatrischen Dienst war da. Sie persönlich war zwar der Meinung, ich und mein Hungerstreik sei narzisstisch-emotional-instabil, man würde jetzt aber abwarten, bis mein Zustand lebensbedrohlich wird und dann auf der Charité-Intensivstation zwangsernähren. Dann werden die Ärzte eingestehen müssen, dass herkömmliche Sondennahrung unwissenschaftlich ist.

In der Notaufnahme hatte mir ein Arzt angeboten, mir beim Refeeding behilflich zu sein und hatte dabei eine Flasche Fresubin in der Hand gehabt. Ich habe dankend abgelehnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich soll daran glauben, dass mich für die unzähligen Strafanzeigen eine deftige Strafe erwartet.



Force-feeding of rational prisoners has been a source of controversy for over a century. And recently, it has been a source of widespread condemnation by medical and human rights associations. Physicians for Human Rights and the American Medical Association both declared that, “forcible feeding is never ethically acceptable.The World Medical Association released guidelines “concerning torture and other cruel, inhuman, and degrading treatment,” which specifically address force-feeding — and these guidelines were endorsed by the Red Cross.


Holger Meins von der RAF verhungerte TROTZ ZWANGSERNÄHRUNG. Auch hier registrierte der Arzt, dass die künstliche Ernährung nicht funktionierte.

Als er [Holger Meins] am 9. November 1974, von seinem Anwalt in der Justizvollzugsanstalt Wittlich besucht wurde, wog er bei einer Größe von 1,83 Metern nur noch 39 kg.

Er war während seines 58 Tage andauernden Hungerstreiks künstlich ernährt worden, der Gefängnisarzt hatte in den letzten zwei Wochen jedoch täglich nur 400 bis 800, in den letzten vier Tagen nur 400 kcal verabreichen lassen. 



Das Gefühl, aus dem eigenen Körper entfliehen zu wollen, kenne ich.




Man will mir glauben machen, mein Passwort wäre gehackt worden.

Man lässt mich jetzt nicht mehr bestimmte Artikel bearbeiten, deswegen ergänze ich fehlende Textteile an dieser Stelle (Die wahren Hintergründe von Essstörungen):

Phantasieprodukte?

Selten standen WissenschaftlerInnen, PsychologInnen, PädagogInnen, MedizinerInnen und JuristInnen auf der eite der Opfer. Vielmehr waren sie meist damit beschäftigt, zu beweisen, dass die Opfer lügen, phantasieren, es selbst wollten usw. Somit waren sie alle Teil des gesellschaftlichen Verleugnungssystems und bekamen dafür auch noch Geld.” [3]

 

 

Nach Überzeugung von ca. zwei Dritteln einer 1999 befragten Stichprobe von 91 psychotherapeutischen ExpertInnen ist es für sie dann ein Hinweis darauf, dass es sich bei den Erzählungen ihrer KlientInnen um ein Phantasieprodukt handelt, wenn diese KlientInnen die Schuld für das Geschehen eher beim Täter suchen oder wenn sie mit größerer Sicherheit davon ausgehen, dass dieses Ereignis tatsächlich stattgefunden hat. Damit wird deutlich, was für ein Ausmaß an geradezu grotesker Verwirrung im psychotherapeutischen Lager herrscht.” [4]

 

Hospitalismus: multiple Deprivation

"Die Kinder reagierten auf die Mutter-Entbehrung mit Symptomen „eines zunehmend schweren Verfalls". Im Verlauf des Hospitalismussyndroms zeigten sich zunächst dieselben Stadien wie bei der „anaklitischen Depression"; sie folgten rasch aufeinander. Nach 3 Monaten schritt der Verlauf weiter fort: "Die Verlangsamung der Motorik kam voll zum Ausdruck; die Kinder wurden völlig passiv; Der Gesichtsausdruck wurde leer und schwachsinnig, die Koordination der Augen ließen nach.“ Der durchschnittliche Entwicklungsquotient dieser Kinder stand am Ende des 2. Lebensjahres bei 45% der Norm. Der Verfall „manifestiert sich zuerst in einer Stockung der psychischen Entwicklung des Kindes; dann setzen psychische Funktionsstörungen ein, mit denen somatische Veränderungen einhergehen. Im nächsten Stadium führt dies zu gesteigerter Infektionsanfälligkeit und schließlich, wenn der Mangel an affektiver Zufuhr bis ins zweite Lebensjahr hinein andauert, zu einer auffallenden Erhöhung der Sterblichkeitsquote.“ Die meisten der von Spitz weiter beobachteten Kinder konnten in ihrem Alter von 4 Jahren „weder sitzen, stehen, laufen noch sprechen". Von den 90 Kindern starben im ersten Lebensjahr 24 und im zweiten Lebensjahr 4 weitere. Diese hohe Sterblichkeitsquote wird aus dem „totalen Entzug affektiver Zufuhr“ erklärt, aus der völligen Entbehrung mütterlicher Zuwendung.

Selbst eine kurzzeitige, einige Tage dauernde Trennung von der Mutter in den ersten beiden Lebensjahren kann […] schwerwiegende Folgen haben. Die Kinder verhalten sich nach einer solchen kurzen Trennungserfahrung noch einige Wochen nachher aggressiv-trotzig, verweigern etwa ihr Essen und sind noch auf Jahre hinaus ängstlich. [...]Der während einiger Tage ausgestandene gefühlsmäßige Mangel stört ihren Appetit sowie ihren Schlaf und lässt sie aggressiv gegen ihre nächste Bezugsperson werden.“ [44]

 

 

Auch wenn essgestörte Patientinnen keine Kleinkinder sind, reagieren sie ähnlich auf emotionale Deprivation. Auch das Bedürfnis nach menschlicher Berührung wird in der Charité übergangen, therapeutische Massagen sind nur bei Rückenproblemen u. ä. indiziert. [20][21]