Ich wuchs mit drei Geschwistern in Berlin auf, zwei Jahre lebten wir in einem Dorf in Belgien, 
was eigentlich die einzige schöne
Zeit meiner Kindheit war. Die Schulzeit war eine Qual für
mich, ich war ein Außenseiter, litt unter schweren Depressionen und
schaffte gerade so das
Abi. Danach folgten ein abgebrochenes FÖJ, ein abgebrochener Zivildienst (wo meine
Krankenhausaversion
seinen Ursprung hat) und ein abgebrochenes Studium. Nach dem Suidzid
meines Bruders 2005 schaffte ich es endlich,
Deutschland den Rücken zu kehren. Ich reiste in
Neuseeland, im Südpazifik, Australien, Südostasien, Indien, im Nahen Osten,
in Mittel- und
Südamerika, in Hawaii, auf den Kanarischen Inseln und zuletzt in der Karibik.
Ich hatte auch schöne Zeiten und machte wertvolle Lebenserfahrungen, hatte aber 
schon damals eine unterschwellige
Todessehnsucht, und mein Gefühl nicht von dieser Welt
zu sein, wurde stärker. Ich scheiterte daran, mir im Ausland außerhalb
des Systems
eine Existenz aufzubauen ebenso wie im zwischenmenschlichen Bereich. Mit sehr
komplexen Ursachen litt ich unter
Appetitlosigkeit und musste aus gesundheitlichen
Gründen zu meinen Eltern zurück ziehen. Meine Symptomatik verstärkte sich
immer
mehr und ich ging jahrelang durch die Hölle, wo niemand nachvollziehen konnte, dass ich
unfreiwillig hungerte und
keine Körperschemastörung hatte. Den Tiefpunkt erlebte ich
in der Zwangspsychiatrie, wo man mich sinnbildlich
mit einer Brechstange heilen
wollte und daran scheiterte. Selten hatte die Ärzteschaft einen essgestörten Patienten
gehabt, der ein dermaßen hoffnungsloser Fall war. Ich habe trotzdem überlebt und bin durch eigenen Antrieb wieder gesund geworden, weil
ich transformative Erlebnisse hatte,
die mir auch die Angst vorm Leben, vor
körperlichen Schmerzen und vor mächtigen Feinden, die sich meinen Tod wünschen
genommen haben. Es hat mir Gewissheiten gegeben und die Kraft, mit meiner
posttraumatischen Belastung, meinen
gesundheitlichen Folgeschäden und meiner sozialen
Stigmatisierung und zahlreichen Einschüchterungsversuchen umzugehen,
und den Kampf
gegen die Psychiatrie, den medizinischen Industriekomplex und den Staat, der mir
rechtsstaatliche Prozesse
verwehrt, aufzunehmen. Auch wenn es viele bösen Menschen
in der Welt gibt, die viel Leid verursachen, wird am Ende das Gute siegen.
Meine Zukunftspläne sind mit dem Schmerzensgeld in die Tropen auszuwandern.

 

 


Tag 17: Die Charité hatte an meinen beiden Bannern nichts auszusetzen gehabt, aber die Polizei war heute der Meinung, dass der 2. Banner mit Fotos und Namen üble Nachrede wäre, und beschlagnahmte ihn. Strafanzeige wegen Verleumdung. 

 

 

 

 

 

Ich soll daran glauben, dass mich für die unzähligen Strafanzeigen eine deftige Strafe erwartet.



Force-feeding of rational prisoners has been a source of controversy for over a century. And recently, it has been a source of widespread condemnation by medical and human rights associations. Physicians for Human Rights and the American Medical Association both declared that, “forcible feeding is never ethically acceptable.The World Medical Association released guidelines “concerning torture and other cruel, inhuman, and degrading treatment,” which specifically address force-feeding — and these guidelines were endorsed by the Red Cross.


Holger Meins von der RAF verhungerte TROTZ ZWANGSERNÄHRUNG. Auch hier registrierte der Arzt, dass die künstliche Ernährung nicht funktionierte.

Als er [Holger Meins] am 9. November 1974, von seinem Anwalt in der Justizvollzugsanstalt Wittlich besucht wurde, wog er bei einer Größe von 1,83 Metern nur noch 39 kg.

Er war während seines 58 Tage andauernden Hungerstreiks künstlich ernährt worden, der Gefängnisarzt hatte in den letzten zwei Wochen jedoch täglich nur 400 bis 800, in den letzten vier Tagen nur 400 kcal verabreichen lassen. 



Das Gefühl, aus dem eigenen Körper entfliehen zu wollen, kenne ich.




Man will mir glauben machen, mein Passwort wäre gehackt worden.